Das Landschaftsplanungsbüro Jacob beschwert sich bei mir !

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Frau Jacob ist offenbar nicht erbaut über meine Schreibe, was ich ja irgendwie verstehen kann.

Irgendwie scheinen die Gutachtenersteller-Firmen etwas sensibel zu reagieren, wenn man ihre Professionalität anzweifelt!? Unser Kollege Trede erhielt ja auch schon eine Abmahnung der unprofessionellen (meine Überzeugung) Gutachterfirma zum Verkehrsproblem!

Sie selber hat zwar nicht den Mut, persönlich zu antworten, und schickt einen ihrer Heloten vor, aber ich habe sie natürlich in meiner Antwort direkt angesprochen.

Anmerkung: Die Dame beschwert sich über mein UNFAIRES Handeln, aber sie sollte wissen, daß auf IHRER SEITE ein Heer von Anwälten stehen würde für den Notfall, dazu zwei Landesregierungen, die ebenfalls alle ihre Beziehungen einsetzen würden.

WIR hingegen haben als einzige scharfe Waffe DIE ÖFFENTLICHKEIT! Wir haben kein Geld, um gute Anwälte zu bezahlen, und das wissen die Leute auf der gegnerischen Seite!

Soweit zur FAIRNESS!

 

Hier ihre Mail von heute und dann folgt meine Antwort:

 

Herr Napp: Es reicht

16.04.2018 um 10:54

Von: André Kiesinger

Sehr geehrter Herr Napp,

nachdem Sie nun alle Mitmenschen im Verteiler seit langer Zeit mit Ihren unsäglichen Mails ungefragt versorgen, gebe ich Ihnen hiermit ein Zeichen: ES REICHT. Sie überspannen den Bogen zunehmend.

Ich kann Ihren Protest gegen die gewerblichen Planungen verstehen, er ist legitim. Auf eine unerträgliche Art und Weise diffamieren Sie jedoch die Planer, Verwaltung, Politiker und nicht zuletzt Ihre Mitmenschen in der örtlichen Bevölkerung. Sie führen „Täterlisten“. Sie verbreiten all das über das Netz.

Sie schädigen den Ruf meines Planungsbüros. Sie werfen mir wiederholt Skrupellosigkeit, Dummheit, Naivität und Lügen vor. Sie führen dafür Zusammenhänge an, die Sie selbst hergestellt oder in einen kausalen Zusammenhang gebracht haben, die aber so nicht der Wahrheit entsprechen. Diese Vorgehen Ihrerseits ist als skrupellos und verlogen einzustufen.

Ein Protest und Gegenstimmen sind in unserer Planungskultur durchaus vorgesehen. Mit sachlicher Kritik und fachlicher Auseinandersetzung ist in den gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren umzugehen. Es kann nicht akzeptiert werden, dass nur Sie auf allen rumtrampeln, auf alle verbal einschlagen, und wer sich gegen Ihre Mails wehrt, wird gleich von Ihnen in der nächsten Mail an den Pranger gestellt. Das ist kein fairer Umgang.

Sie zeichnen Ausschuss-Sitzungen auf, mit dem Hinweis, dass dies rechtens ist, wenn es angekündigt und erlaubt ist. Dies war in der Sitzung des Ausschusses am 26.3.2018 in Stapelfeld zur Beratung der Großen Heide nachweislich nicht der Fall. In Ihrer nachfolgenden Mail bieten Sie sinngemäß an: wer am Ausschuss nicht teilnehmen konnte, der könne die Aufzeichnungen von Ihnen bekommen. Nur in diesem einen Punkt möchte ich Sie beispielhaft auf die Rechtsfolgen Ihres Handelns hinweisen, insbesondere vor dem Hintergrund der seit Mai 2016 geltenden und ab 25. Mai 2018 in Deutschland unmittelbar geltenden EU-Datenschutz-Grundverordnung, die dann weitaus umfangreichere Abmahnungsmöglichkeiten, Bußgeldvorschriften und Regelungen zum Schadensersatz bei Verstößen vorsieht.

Ich verbitte mir weitere unsachliche Vorwürfe und rufschädigende Darstellungen in Verbindung mit der Verbreitung in Ihren Medien, meine Person, mein Büro und meine fachliche Kompetenz betreffend. Ich behalte mir weitere Schritte vor.

Auch werde ich mich auf diesem unsachlichen Niveau in keine weitere Diskussion mit Ihnen einlassen.

Angelika Jacob

LANDSCHAFTSPLANUNG JACOB 

Freie Landschaftsarchitektin bdla

Ochsenzoller Str. 142a

22848 Norderstedt

 

Antwort auf die Mail Ihres Angestellten

16.04.2018 um 13:14 Uhr
Von: Jörn Napp
An: Landschaftsplanungsbüro Jacob


Liebe Frau Jacob.
Ich adressiere diesen Brief an Sie, da Sie die von mir angesprochene Person sind.
Dieser Brief und der Ihres Büros werden natürlich bei mir veröffentlicht.
Es ist schon spannend, Ihre Auftragsmail zu lesen.
Immerhin nehmen Sie Stellung zu meinen Vorwürfen, was ich anerkenne, auch wenn Sie einen Ihrer Angestellten vorschicken, was eher peinlich ist.

Aber meine Vorwürfe basieren IMMER auf Dokumenten, wie zum Beispiel ihren Ausspruch von der ’nächsten Eiszeit‘, der historisch geworden ist und in die Geschichtsbücher eingehen wird.
Was die Aufzeichnungen von ÖFFENTLICHEN (nicht geheimen) Sitzungen angeht, so benötige ich dafür keine Genehmigungen, denn die Sprüche der dort auftretenden Personen sind ja ‚für die Öffentlichkeit‘ bestimmt.
Was den sogenannten ‚fairen Umgang‘ betrifft, so ist das eine Forderung, die ausgerechnet auf IHRER SEITE, der Seite der Machthaber und Planer, nicht berücksichtigt wird!

WIR sind durch ALLE demokratischen Möglichkeiten gegangen, um diese Planungen zu verhindern, was Ihnen bekannt sein dürfte.
Alle diese Versuche wurden mit mehr als undemokratischen Mitteln abgeblockt, wie zum Beispiel der EVOKATION durch den Senat. Hier werden mit Hilfe eines mittelalterlichen Fürstenrechts demokratische Parlamente in ihren Rechten beschnitten. Sogar bei der Bürgerschaft schreckt der Senat nicht vor solchen Handlungen zurück. Das können Sie gerne in der Zeitschrift ‚Hinz & Kunst‘ vom November 2016 nachlesen. Titelunterschrift: ‚Warum diskutieren, wenn das Ergebnis schon vorher feststeht?‘. Finden Sie so etwas demokratisch?
Sie selber wissen auch, daß die sogenannte Bürgerbeteiligung bei der ‚Großen Heide‘ geradezu lächerlich war und in keinster Weise die Bevölkerung und deren Willen repräsentierte!
Überhaupt geht die so hoch gepriesene ‚Bürgerbeteiligung‘ immer nur so weit, wie die Bürger zu den Planungen ‚Hurrah!‘ schreien!
Ansonsten werden schon von den Wirtschaftsförderungsgruppen (Wir im Norden 2/16) Forderungen laut, diese abzuschaffen oder mindestens stark zu reduzieren, da sie nur die Planungen behindern! Sehr demokratisch, wenn Sie mich fragen!

Und wir sehen gerade beim B-Plan Rahlstedt 134, daß uns hier ‚Aufwertungen‘ angepriesen wersen, die längst schon da sind, wie zum Beispiel die Hundewiese. Das ist eine seit mindestens 20 Jahren. Peinlich. Sie dienen nur, um unseren Widerstand irgendwie im Zaum zu halten und von den Realitäten abzulenken.
Was Ihre fachliche Qualifikation betrifft, so mag diese im Prinzip genügend sein, aber wie Sie diese in Dienst stellen, genügt solchen Vorgaben meiner Meinung nach keineswegs, denn Ihre sogenannten Gutachten sind in keinster Weise neutral, sondern laufen ALLE auf den Wunsch des Auftraggebers hinaus. Das widerspricht übrigens den Vorgaben eines guten und ordentlichen Gutachtens.
Im Falle des Victoria-Parks arbeiten sie gleichzeitig auch noch für das Bezirksamt Wandsbek, was den Begriff ‚Neutralität‘ endgültig as absurdum führt.
Daß es sich im Falle der von Jebens finanzierten Gutachten, wie ich das leider sehen muß, grundsätzlich auch um einen Fall von Korruption handelt, was zwar von der Staatsanwaltschaft verneint wurde, weil so etwas ja ‚gängige Praxis‘ sei, wirft auch kein gutes Licht auf die Planungen, denn die D.I.E. weist in einer Broschüre ausdrücklich darauf hin, daß keine geldwerten Leistungen eines Planungsbegünstigten angenommen werden dürfen.
Warum, versteht sich von selber und wurde in vielen Untersuchungen über ‚Korruption im öffentlichen Dienst‘ (siehe viele meiner Artikel) erklärt.
Aber alle diese Vorschriften, genauso wie die Gesetze zum Schutz der Natur etc., sind offensichtlich immer nur für uns Bürger gedacht, nicht aber für die Planer!
Ihre ach so geschützten und schützenden Biotope sind das beste Beispiel dafür. Wie wenig Ihre Sprüche wert sind, was die Dauerhaftigkeit von Biotopen betrifft, ersehen Sie an den B-Plänen Rahlstedt 5, 105, 120 und 131. Dazu die Hummelsbütteler Feldmark etc. Selbst hochwertige Biotope genießen keinerlei Schutz, auch wenn das jeweils in den Vorgängerplänen beurkundet wurde. Da wirken Sprüche, wie Ihre ‚Eiszeit‘ schon unglaublich peinlich! Professsionell sind sie jedenfalls, wie ich das sehe, keinesfalls, denn Sie kennen ja hoffentlich diese alten Dokumente!
Ein Profi sollte immer wissen, was er sagt und dann auch dazu stehen.
Vor allem aber sollte er IMMER bei der Wahrheit bleiben, die hier mit schweren Kampfstiefeln in den Dreck getreten wird. Das ist meine Meinung, aber durchaus auch vieler anderer Bürger!
Ein Profi sollte auch keine Scheu davor haben, in der Öffentlichkeit kritisiert zu werden!
Denn DAS ist sehr unprofessionell.
Man kämpft für eine Sache, weil man überzeugt davon ist, daß sie gerecht ist. Was wir machen.
Und aus meiner Sicht, stehen Sie ganz klar auf der falschen Seite des Rechtes!
Auch wenn Ihnen Richter sicherlich das Gegenteil bescheinigen werden.
Aber genau das ist es, was ja den Frust der Bürger mit dem Staat so fördert!
Wir haben nicht die Waffen, die Ihnen zur Verfügung stehen und sollen das Alles klaglos schlucken. Danke!
Hier in Großlohe sind mindestens 85% der Bürger gegen die B-Pläne, von ein paar Migranten abgesehen, die es nicht wagen, in die Öffentlichkeit zu treten.
Also unterlassen Sie bitte von jetzt an irgendwelche Redensarten vom ‚Wunsch der Bürger‘ etc. im Munde zu führen.
Das wäre nämlich klar gelogen! Egal, ob es den Victoria-Park oder die lächerliche ‚Große Heide‘ betrifft.
Wir und auch ich werden jedenfalls nicht nachlassen im Kampf gegen dieses Umweltdesaster. Und auch die geschlossene Gegnerschaft der Umweltverbände sollte Ihnen zu denken geben.
Ich hoffe sehr, daß Sie ein paar schlaflose Nächte haben werden, wenn Ihr schlechtes Gewissen Sie hoffentlich mal plagt!
Sie stehen jedenfalls bis jetzt auf der falschen Seite der Moral und damit zu recht auf der Täterliste!
Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443

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2 Gedanken zu “Das Landschaftsplanungsbüro Jacob beschwert sich bei mir !

  1. Ich danke Ihnen für Ihre Geradlinigkeit, Herr Napp, und dafür, dass Sie die Dinge aussprechen, die ich in der Regel nur denke. Rechts- und Unrechtsbewusstsein sind bei Ihnen in meinen Augen sehr gesund ausgeprägt. Wenn Menschen verboten werden soll, ihre klugen und eindeutig nicht von niederen, eigennützigen Motiven geprägten Gedanken auszusprechen, dann treffen diese Gedanken offenbar ins Schwarze. Wenn Natur zerstört und Recht einseitig gebrochen wird, wie soll man das verbal die Samthandschuhe anbehalten können? Angesichts all der offensichtlichen Ungerechtigkeiten muss man zugestehen, dass Sie sogar sehr frustrationstolerant, eisern und vor allem diplomatisch sind. Ich hoffe, Sie bleiben so aufrichtig und couragiert, wie Sie sind!

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    1. Danke, Bernd.
      Es tut immer gut, auch mal ein positives Feedback zu bekommen.
      Für mich war und ist eigentlich immer das Schlimmste, daß die Politiker und Beamten uns für absolut dämlich verkaufen wollen!
      Und auch die Tatsache, daß Korruption scheinbar tatsächlich ‚gängige Praxis‘ ist, obwohl die Staatsanwaltschaft dieses negiert.
      Wir sollen immer die ‚demokratischen Wege‘ beachten, aber für die, die wir gewählt haben, gilt das Alles offensichtlich nicht.
      Aber keine Angst! Ich mache auf jeden Fall weiter, wobei ich mir allerdings immer ein bißchen mehr AKTIVE UNTERSTÜTZUNG wünsche.

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