Offener Brief an die Naturschutzverbände !

Erst-wenn

OFFENER BRIEF AN UNSERE NATURSCHUTZ-VERBÄNDE !

Hamburg, den 12.4.2018

 

Liebe Verbände, die sich in Deutschland oder rund um Hamburg dem Naturschutz verschrieben haben.

Ich weiß, dass einige von Ihnen schon recht deutliche Stellungnahmen zu den Bebauungsplänen zwischen Rahlstedt und Stapelfeld abgegeben haben, aber das hilft uns nicht weiter, da diese für die Planer nur als FEIGENBLATT genutzt werden! Die Antworten auf die Vorschläge sind immer: Wir haben das zur Kenntnis genommen, werden das aber nicht umsetzen.

Man begründet das damit, dass man sich doch auch um den Naturschutz bemühen würde und die Landschaft aufgewertet würde, zum Beispiel bei der sogenannten ‚Großen Heide‘!

Am 17. April wird nun in Wandsbek über die öffentliche Auslegung der Pläne abgestimmt, und die Zustimmung ist zu 100% sicher, weil sie schon durch den Senat so festgelegt wurde.

Damit ist grundsätzlich die vorletzte Hürde zur Genehmigung gefallen.

Kommt es erst zu einer Genehmigung, ist jeder Widerstand rechtlich zwecklos und hilft uns und der Natur nicht weiter!

Eine Protestdemo zu veranstalten, wenn die Bagger schon rollen, wie zum Beispiel beim Öjendorfer Park, ist sinnfrei, denn man ist zwar mal in der Zeitung oder im TV, ändert aber NICHTS mehr. Desgleichen in der Hummelsbütteler Feldmark.

WIR hier in Großlohe MÜSSEN mit der Unterstützung der Verbände JETZT zur Tat schreiten!

Die Verbände MÜSSEN JETZT rechtliche Schritte einleiten, um noch das Schlimmste zu verhindern!

Nachgewiesenermaßen sind die Pläne zum Victoria Park erst der allererste Schritt zu etwa 10.000.000 qm Gewerbebebauung zwischen Rahlstedt, Trittau runter bis zum Autobahndreieck Ost! Ohne jede Rücksicht auf Naturschutzgebiete.

Dem müssen wir und die Verbände einen Riegel vorschieben, wenn uns die Natur tatsächlich am Herzen liegt und nicht nur zum Geldsammeln dient!

Die großen Naturschutzverbände sollten und MÜSSEN in der Lage sein, einen ordentlichen Fachanwalt zu stellen, der die Sache in die Hand nimmt, solange noch Zeit ist!

Es wäre jedenfalls sehr unglaubwürdig, wenn man protestiert, ohne eben auch die rechtlichen Schritte zu versuchen!

Ich fordere also hiermit alle Verbände, die den Naturschutz auf ihren Fahnen führen, auf, gegen die Stadt Hamburg und Schleswig-Holstein Klage einzureichen!

Ihre Verbände sind ausführlich über die Probleme informiert und auch rechtliche Stellungnahmen von Ihnen liegen schon vor. Da sollte es nicht sehr schwierig sein, auch eine Klage zu erheben!

Bitte zögern Sie nicht, wenn Ihnen die Natur tatsächlich etwas wert ist!

MfG

Jörn Napp

Bachstückenring 5

22149 Hambur

Tel: 01755825443

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