Die große LÜGE vom Schutz der Biotope !

Gerade hochaktuell reingekommen! Mein Dank gilt der Seite ‚www.rahlstedt131.de‘.

Aber wir haben ja schon in Sachen ‚Korruption‘ den Standpunkt der Hamburger Staatsanwaltschaft kennengelernt.

Die kriminelle Sache ist nicht mehr kriminell, weil das Gebiet ja schon umgewidtmet war! Prima! Sehr logisch!

Daraus MÜSSEN wir lernen, daß wir aktiv werden müssen, BEVOR das Kind in den Brunnen gefallen ist!

Staatsanwaltschaft_wg_Rehagen_2018_geradeDSCF0428

Die in unseren Kreisen schon notorisch-berüchtigte Frau Jacob vom Landschaftsplanungsbüro Jacob hat uns Allen ja gerade erst in Stapelfeld verkündet, daß ein ordentlicher Landschaftsplaner immer bis zur nächsten Eiszeit denkt, was die Sicherung von Biotopen betrifft!

Diese Dame, wie wir inzwischen ja auch alle wissen, steht sowohl beim Investor Jebens als auch dem Bezirksamt Wandsbek in Lohn und Brot oder wird von denen genutzt (drastische Ämterverquickung, wenn man mich fragt), um angebliche Gutachten unter die tumbe Bevölkerung zu bringen und denen mit großen Sprüchen zu erzählen, daß die neuen Gewerbegebiete nichts anderes sind als ‚eine Aufwertung der Natur‘ (siehe der Brief des Hamburger Umweltsenators Kerstan an mich)!

‚Blond und dumm‘ paßt auf diese Dame bis zum Extrem, wenn man mich fragt.

Gerade hat sie mal wieder am 23. März ihr sogenanntes Konzept für die GROSSE HEIDE vorgestellt, das sie nur einen Tag vorher auch in Stapelfeld vorstellte.

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/vo020.asp

Hier ihre Präsentation:

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036943051563/943051563/01256308/08-Anlagen/01/180319_EwiKonzept_LA_Grosse_Heide.pdf

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036943051563/943051563/01256308/08-Anlagen/02/180319_EwiKonzept_LA_Grosse_Heide_Karten.pdf

Es ist schon erstaunlich, wie diese Dame in der Lage ist, absolute Lügen ohne rot zu werden den unbedarften Ausschußmitgliedern zu erzählen, die das Ganze dann auch noch glauben!

Es ist ebenfalls sehr bemerkenswert, daß diese Aktion ‚Große Heide‘ immer noch als irgendwie mit ‚Bürgerbeteiligung‘ hervorgehoben wird, denn da waren kaum betroffene Bürger vor Ort, und die meisten von denen, die sich nicht entblödeten da hinzugehen, waren auch noch gegen die Pläne! Aber: Hauptsache, es waren ein paar Bürger da, die man nun mißbrauchen kann!

Diese Veranstaltung war nichts anderes als eine FARCE!

Nun aber zurück zum Biotopschutz, der ja von Frau Jacob so hoch gelobt wird!

„Sicher bis zur nächsten Eiszeit.“

Wir haben auf dem Planungsgebiet viele geschützte Biotope und ein paar, die als solche zum Beispiel durch Herrn Jebens oder Frau Jacob bezeichnet werden.

Die meisten davon sind Knicks, die unter strengem Naturschutz stehen (jedenfalls auf dem Papier), sowohl in Hamburg als auch in Schleswig-Holstein. Normalerweise bekommt Niemand eine Genehmigung, wenn er auch nur 2 m Knick roden will, um einen kleinen Durchweg zu erstellen. Im Falle des Victoria- und des Minerva-Parks aber sollen tausende von Metern Knicks einfach mal so vernichtet werden. Es sollen zwar ein paar Meter irgend wie woanders wieder angepflanzt werden, aber wo ist nicht wirklich geklärt, da es dafür schlicht keinen Platz gibt.

Und besonders niedlich ist ‚die Integration der Knicks in den Gewerbepark‘! Wie das aussieht, kann jeder sehen, der mal durch den Merkur-Park geht.

Das kann er ürbrigens auch HIER virtuell tun, indem er diesen Link anklickt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/20/spaziergang-durch-das-premium-gewerbegebiet-merkur-park/

In diesem ‚Park‘ sind zwei kleinere Gebiete mit einem Teich als BIOTOPE ausgezeichnet. Aber gerade diese Beiden zeigen jetzt gerade, was man vom Biotopenschutz dort hält: Nämlich NICHTS!

In einem Biotop kann und darf man nicht herumschneiden! Gerade Unterholz und hohes Gras ist besonders wichtig für Tiere und Pflanzen.

Da das aber UNORDENTLICH aussieht in einem ‚Premium-Gewerbegebiet‘, muß die Heckensäge ran!

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Überall wurde nicht nur das Gras geschnitten, sondern auch viele Büsche und Bäume radikal entfernt!

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Das sieht doch echt ’naturnah‘ aus, wie es so schön im Jargon der Landschaftsplaner heißt!

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Bei Knicks sieht das etwas anders aus, denn diese dürfen (in Schleswig-Holstein alle 13 Jahre) auf den Stock gesetzt werden, aber diejenigen, die im Merkurpark stehen, sind eh nur noch ein Schatten ihrer selbst, wie man bei dem ‚Spaziergang‘ gut sehen kann.

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Frau Jacob schreibt in ihrer ‚Untersuchung‘ zur Grossen Heide:

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Das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) stellt bestimmte Biotope auf Grund ihrer
Ausprägung gemäß § 30 BNatSchG unter Schutz. Ihre Beseitigung oder Beeinträchtigung ist verboten.
Dies betrifft im Untersuchungsgebiet
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Wie recht sie doch hat, und sie wird strickt behaupten, daß das auch hier eingehalten wird, da es sich ja NUR um die ‚Große Heide‘ handelt, nicht aber um das geplante Gewerbegebiet!
 .
Aber selbst wenn wir nur die GH betrachten, lügt sie, weil alle Dinge, von denen sie in dem Pamphlet faselt, keinerlei gesetzliche oder rechtliche Bindung hat.
Das Ganze hat ausschließlich den Zweck, dem Bürger Sand in die Augen zu streuen und ihn ruhig zu stimmen.
 .
Denn gerade auf dem Planungsbereich liegen viele wichtige und hochklassige Biotope, die den Buldozern zum Opfer fallen werden! Wie diese herrlichen Knicks, die teilweise schon aus dem 16. Jhd. stammen!
„HAU WECH DEN SCHEISS!“
 .
Aus der Stellungnahme der AG-Naturschutz vom November 2017:
 .
Aus den Vorplanungen für den Hamburger Teil der Erweiterung des Gewerbegebietes ist bekannt geworden, dass ca. 3000 m Knicks als Ausgleich neu anzulegen sind, wofür in Hamburg keine Flächen verfügbar sind. Hier sollten aber eigentlich die Knicks ihre ökologische Funktion behalten, scheinen aber einer intensiveren (als angekündigten) Nutzung weichen zu sollen. Insofern ist zu fragen, ob die Knicks im Minerva-Park, in der Hand desselben Investors, unbeschadet davon kommen werden. Auch wenn die Knick-Neuanlagen den hamburgischen B-Plan Rahlstedt 131 betreffen, muss gefragt werden, wo denn auf stormarnischer Seite dafür Platz gefunden werden soll, denn beide Gewerbe- Teilplanungen werden als interkommunales Projekt geplant und müssen zusammen betrachtet werden.
 .
Antwort der Planungsmenschen:
 .
Die Knickersatzmaßnahmen des B-Plans 131 werden zu knapp 50 % im Plangebiet
selbst erbracht, zu weiteren Teilen über Ersatzmaßnahmen durch die Anlage
von Feldgehölzen in der Stapelfelder Gemarkung im Gebiet des Landschaftsaufbaus
Große Heide. Die Kontrolle der Ausgleichsfläche ist Aufgabe des Bezirks.
Der Knickersatz für den B-Plan 16 erfolgt etwa zur Hälfte ebenfalls innerhalb des
Plangebietes, weitere Knicks auf den zugeordneten planexternen Flächen in der
Stapelfelder Gemarkung im Gebiet des Landschaftsaufbaus Große Heide.
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Also bezeichnen sie die Lage der Knicks INNERHALB des Gewerbegebietes als ‚Ausgleichsfläche‘ !? Klasse!
Und die Gebiete der ‚Großen Heide‘ sind meist eh schon Landschaftsschutzgebiete mit schützenswertem Bestand!
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wegbachstuecken
 .
Und zum Beispiel dieses hier: Ein kleines aber feines Biotop der Klasse 7 von 8 möglichen. Das bedeutet: Sehr wertvoll! Es liegt direkt neben dem immer noch vorhandenen Garten Center!
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BiotopenkarteGrosslohe260617
20170520_123549-klein
Der Erhalt dieses Biotops steht in keinem der Baupläne!
Wozu auch? Die paar Quadratmeter sind nicht erhaltenswert bis zur nächsten Eiszeit, denn das stört nur die Bauvorhaben und kostet teure Fläche!
Info 1 Biotop Stapelfelder Straße
Info 2 Biotop Stapelfelder Straße
Info 3 Biotop Stapelfelder Straße
Info 4 Biotop Stapelfelder Straße
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Und man stelle sich mal die laufenden Kosten zum Erhalt eines solchen Biotops vor!?
 .
Und dann sind da noch die ‚coolen‘ Sprüche über das endgültige Ende des Rings 3, weil man die Trasse mit einem Grünzug und einem Biotop ‚endgültig‘ sichern will (Bis zur nächsten Eiszeit?
 .
Am oberen Ende dieser ‚Grünen Fuge‘ soll das Garten Center wieder hinkommen, dessen Umzug aber bisher noch in den Sternen steht. Vor wenigen Tagen erzählte man mir dort, daß es keinerlei Termine gäbe und man infolge dessen keinerlei Planungen ansstellen könne!
Daraus könnte man schließen, daß es immer noch bei der Verwaltung große Unsicherheiten gibt, was den Bau der Gewerbegebiete erheblich hinauszögern wird.
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Sehr gut! Bisher haben wir die Pläne schon mindestens um zwei Jahre hinausgezögert, was großen Unmut erregt und durchaus auch viel Geld gekostet hat! Noch besser!
 .DSCF2585
Aber direkt dahinter soll ein tolles BIOTOP hin, das uns für alle Zeiten vor dem Ring 3 schützen soll.
 .
Aus dem Konzeptplan der ‚Großen Heide‘ heißt es über die ‚grüne Fuge‘:
 .
6.3 Grüne Fuge (Projekt 3)
Die sogenannte Grüne Fuge stellt den Raum zwischen den Gewerbegebieten der
Bebauungspläne Rahlstedt 105 und 131 (in Aufstellung) und der Siedlungslage
Neu Rahlstedt / Großlohe dar. Insbesondere durch die hohe Besiedlungsdichte besteht eine erhebliche Nachfrage nach wohnungsnaher Naherholung. Die durch die bauliche
Entwicklung verloren gehende Funktionen (Gärtnereibetrieb, Erdbeerfelder) und der
sich verändernde Charakter der Landschaft sollen in diesem in nord-südlicher Richtung
verlaufenden Grünzug kompensiert werden.
Teilflächen sollen auch einer Biotopentwicklung zur Verfügung gestellt werden. Hier ist
beispielsweise an die neu zu pflanzenden Knicks gedacht, die auch eine unmittelbare
visuelle Abschirmung der Gewerbeflächen erreichen sollen. Im Norden ist vorgesehen,
ein Kleingewässer als Biotop anzulegen.
 .
Wahrscheinlich so niedlich, wie wir sie (siehe oben) im Merkurpark vorfinden.
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Da aber auch hochwertigste Biotope in Hamburg keinerlei Schutz unterliegen, solange man da bauen möchte (in Hummelbüttel wurden mehrere Biotope gerade erst platt gemacht, von denen mindestens eines sogar die Kategorie 8 hatte) wissen wir heute schon, daß der wieder zurückkommt, wenn der zusätzliche Verkehr durch die Gewerbegebiete extrem zunimmt.
 .
Bürgermeister Westphal aus Stapelfeld hat das ja schon verkündet, daß die ‚Nord-Süd-Tangente‘ zwischen Rahlstedt und Barsbüttel (Möbel Höffner und Krieger) auf jeden Fall kommen wird.
 .
Und auch die Naturschutzverbände sehen dieses absolut klar:
 .
In den offiziellen Stellungsnahmen der Organisationen zum B-Plan Stapelfeld 16 sagen BUND und NABU am 21. Nov. 2017:
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Die zu erwartende Zunahme des Verkehrs auf der Sieker Landstraße und der
StapelfelderStraße wird den aus dem Hamburger Flächennutzungsplan getilgten Ausbauder Verbindung vom Höltigbaum in Richtung Barsbüttel (Verlängerung des Ringes 3 zur K 80 zum Gewerbegebiet Barsbüttel und zur Autobahn) quer durch die Feldmarkirgendwann wieder aufleben lassen, weil die Verkehrsbelastungen massiv anwachsenwerden. Diese Straßenverbindung soll zwar durch die „grüne Fuge“ verhindertwerden, jedoch ist auch diese bei Eintreten der zu befürchtenden wachsenden Verkehre nicht unveränderba r, sondern wird den Zwängen weichen müssen, die heute noch geleugnet werden.
 .
Offizielle Antwort:
.
Zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit der vorhandenen Verkehrsflächen und
Knoten im Umfeld des Plangebiets durch den zusätzlichen Neuverkehr wurde
eine Verkehrsplanerische/ -technische Untersuchung erstellt, deren Ergebnisse in
den Bebauungsplan einfließen. Das Verkehrsgutachten sieht nicht vor den Verkehr
über eine Verlängerung des Rings 3 am Höltigbaum nach Süden zu führen.
Die Flächen für die ehemalige Ring 3 Trasse wird im Bebauungsplan Rahlstedt
131 der FHH als landwirtschaftliche Fläche und Grünfläche festgesetzt. Die Option der Verlängerung des Ring 3 besteht damit nicht mehr.
 .
Ob uns das wohl beruhigt, wenn wir wissen, daß Biotope, egal welcher Kategorie, im Zweifelsfall immer plattgemacht werden! Irgendeine Ausrede werden die sich schon einfallen lassen!
Unser Vertrauen in unsere Regierung und in die Verwaltung wird durch solche Art der Handlungen jedenfalls nur bedingt gestärkt!
Wir Alle wissen:
„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“
Dazu zum Schluß noch eine der tpischen notorischen Lügen von Frau Jacob, mit denen man uninformierte Bürger einlullen will:
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Zwischen dem Wald und der Kleingartenanlage besteht die Möglichkeit, die
vorhandene Wiese als Hundeplatz zu nutzen und als erweiterte Saumzone des
Uferwaldes zu in einem Blühstreifen umzuwandeln. Die Idee eines Hundeauslaufes ist in Zusammenhang mit der weiteren Ausgestaltung der „Grünen Fuge“ auf seine Erforderlichkeit hin zu untersuchen.
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 Die Fläche wird seit Generationen als Hundespielplatz genutzt, bedeutet also, wie der Rest der ‚Großen Heide‘, keinerlei Fortschritt oder gar Aufwertung!
20170402_141333

Hier noch einige weitere Beiträge zum Thema:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/20/spd-und-gruene-von-biotopenkillern-zu-brutalen-menschenveraechtern/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2018/03/27/die-stapelfelder-farce-erreicht-seinen-hoehepunkt-wir-denken-ja-immer-bis-zur-naechsten-eiszeit/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/30/nachricht-zur-derzeitigen-arbeit-des-senats-zu-einem-biotop-verbund/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/25/ein-wunder-von-einer-muellkippe-zum-biotop-in-einem-tag/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/17/die-luege-um-die-ausgleichsflaechen-vom-merkur-und-victoria-park/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/30/die-luege-ueber-die-ausgleichsflaechen/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/12/der-kreuzzug-gegen-die-unglaeubigen-von-wysocki-und-jebens/

 

 

 

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