Archiv für den Monat Februar 2018

Kein Schwein für Oliver Schweim ?

Markt020218SchweimFraktionsvorsitzenderWandsbek

In der Wochenzeitung ‚Markt‘ können wir heute lesen, daß man den uns allseits notorisch bekannten Oliver Schweim zum Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im  Bezirksparlament Wandsbek gewählt hat. Ein ‚Parlament‘, das zwar  gewählt wurde, aber KEINERLEI MACHT besitzt!

Die einzige Funktion, die dieses hat, ist, Parteimitgliedern eine Art Beschäftigung zu geben. Sind sie dort lieb und folgsam, haben sie eine Chance, mit Hilfe der Ämterpatronage auch mal eine Parteistufe höher zu erklimmen.

OK, die Wahl in den Bundestag hat für beide Herren nicht so gut geklappt, was die sicher hart getroffen haben muß.

Sein glückloser Vorgänger, der pausbäckige Dummkopf (meine persönliche Meinung!) Dennis Paustian-Döscher, wurde offensichtlich in die Wüste geschickt, denn seine Unfähigkeit war, wenn man die Sitzungen besuchte, ganz offensichtlich!

Hier ein Artikel, denn ich über diesen Mann schrieb.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/08/31/gebt-den-gruenen-in-hamburg-die-rote-karte-paustian-in-den-muell/

https://gruenschnack.wordpress.com/2013/10/06/keine-neuen-grossen-gewerbegebiete/

Dafür haben wir jetzt Oliver Schweim da sitzen. Ein Mann, der ohne mit der Wimper zu zucken, mal eben GRUNDLEGENDE GRÜNE DENKWEISEN zu den berüchtigten Akten legen kann und dann vehement das Gegenteil von dem behauptet, was er vorher von sich gegeben hat!

Das hat er allerdings mit nahezu allen GRÜNEN PolitikerInnen gemeinsam.

Auf der Webseite ‚Grünschnack‘ schrieb er 2013 unter SEINEM NAMEN mit anderen zusammen vehement GEGEN den Victoria-Park!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/03/die-altlasten-des-oliver-schweim-und-der-gruenen-in-wandsbek/

Barsbüttel versucht seit fast schon Jahrzehnten in diesem Bereich immer mehr Gewerbeflächen auszuweisen. Ursächlich war der Wunsch von Möbel Höffner und Teppich Kibek sich dort anzusiedeln. Wegen Streitigkeiten zwischen den beiden Unternehmern kam es zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr zur Ansiedelung von Teppich Kibek. Jüngst versuchte das Unternehmen nun eine Ansiedelung bei Ahrensburg, was glücklicherweise erfolglos blieb, da die verkehrlichen Auswirkungen auf Hamburg und auf die Naturschutzgebiete enorm gewesen wären.

Parallel versucht die Gemeinde Barsbüttel das Gewerbegebiet bei Höffner Richtung Norden bis direkt an das Naturschutzgebiet Stapelfelder Moor zu entwickeln (siehe orangener Pfeil in Grafik weiter unten). Nach Insiderinformationen scheint dies aber am Widerstand von Möbel Höffner
zu scheitern, da die Fläche zwischen Möbel Höffner und dem südlichen Keil der Hamburger Landesgrenze ebenfalls Möbel Höffner gehört und das Unternehmen einen Verkauf verweigert. Dies ist aber die einzige Möglichkeit einer Erschließung dieser Fläche.

Die jetzt von der Hamburger Verwaltung vorgelegte Idee beabsichtigt die Entwicklung eines Gewerbegebietes Richtung Westen (roter Pfeil) zu prüfen und diese Entwicklung ggf. gemeinsam mit Schleswig-Holstein zu betreiben. ….

Nimmt man alle diese Forderungen zusammen, wird die Realisierung des Ring 3 aufgrund der Anbindung der Kundenströme für einen solchen Markt wieder sehr wahrscheinlich. Dies hätte weit über die lokale Bedeutung für Rahlstedt auch enorme Folgen aus der Verkehrsbelastung für FarmsenBerne, Sasel und Poppenbüttel. In Teilen wahrscheinlich auch Volksdorf. …..

Gerade der Umgang mit dem Thema Flächenverbrauch, Schutz von Natur- und Erholungsflächen, die Verringerung und Vermeidung von Lärmemissionen sind ur-grüne Themen. Es erscheint daher richtig und notwendig, dass wir uns gegen die Ausweisung solcher Gewerbegebiete engagieren. Tun wir das nicht, würden wir in der Öffentlichkeit unser grünes Profil in Wandsbek verlieren.

Tja, man staunt schon ein wenig, denn heute, kaum daß sie in der Regierung mit der SPD sitzen, hören sich die Sprüche gerade DIESES HERRN komplett anders an!

JETZT ist Flächenvernichtung GUT für Hamburg!

2013:

Dieses vorausgeschickt möge die Kreismitgliederversammlung
beschließen:

  1. Der Parteivorstand und die Partei sollen öffentlich deutlich machen,
    dass die Wandsbeker GRÜNEN neue Gewerbeausweisungen in der
    von Barbüttel geplanten Größenordnung in den Freiräumen zwischen
    Rahlstedt und Barsbüttel und zwischen Rahlstedt und Stapelfeld nicht
    unterstützen.
  2. Es soll dabei insbesondere auf die negativen Auswirkungen solcher
    Gewerbeflächen auf Naturschutz, Flächenverbrauch, Lärmemissionen,
    Verkehrsbelastung und Vernichtung von Naherholungsbereichen
    aufmerksam gemacht werden.
  3. Der Parteivorstand wird aufgefordert, alles in seiner Macht stehende zu
    tun, um auch eine Realisierung des Ring 3 zukünftig weiterhin zu
    verhindern.
  4. Die Wandsbeker Bezirksfraktion soll eine deutliche Position gegen
    diese Gewerbegebiete beziehen und alles in ihrer Macht stehende tun,
    um Gewerbeflächen oder eine Verkehrsanbindung solcher Flächen an
    dieser Stelle auf Hamburger Gebiet zu verhindern.
  5. Die Fraktion wird gebeten das Verfahren zum beauftragten Gutachten
    zu hinterfragen: Wurde eine Ausschreibung für das Gutachten
    durchgeführt? Welche Kosten werden dafür angesetzt? Wer ist der
    Auftragnehmer?
  6. Die Partei und die Fraktion werden gebeten sich im Bezirk Wandsbek
    verstärkt für ein Flächenrecycling und die Verdichtung für
    Gewerbeflächen einzusetzen.

Tja, Herr Schweim!

Was, bitte soll und darf man DAZU sagen?

LÜGEN und WORTBRECHEN ist offensichtlich Ihre professionelle Eigenschaft! Danke!

Die Natur und die Haselmaus werden es Ihnen und Ihrer Partei danken!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/01/13/oliver-schweim-nicht-in-den-bundestag/

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