BRANDSTIFTUNG im Namen der Stadt ?!

100218-02

Brandstiftung im Freibad Rahlstedt? Die Mopo vermutet dieses! Und nicht nur sie.

Wir in Rahlstedt-Großlohe sind überzeugt davon, daß hier EIN HEISSER ABRISS stattgefunden hat, um sich ein schwelendes Problem vom Hals zu schaffen!

https://www.mopo.de/hamburg/polizei/war-es-brandstiftung–hier-brennt-das-rahlstedter-freibad-ab-29653604

Schon seit Jahren steht das Rahlstedter Freibad in trauter Vereinigung mit den B-Plänen um den Victoria-Park im Mittelpunkt der Diskussionen in unserem Stadtteil Rahlstedt-Großlohe. Auch hier soll unserem Problemstadtteil wieder ein wichtiger Teil unserer Lebensqualität weggenommen werden!

Die Bürger möchten es behalten und die Stadt loswerden!

Dazu kommen Interessen der BODENSPEKULATION, denn man möchte, zusammen mit Investoren, das dortige Gelände mit gewinnbringenden Wohnungen bebauen!

GELD REGIERT DIE WELT!

Nun wissen die lokalen Politiker nicht so recht, was sie denn nun tun sollen, denn Leute wie Buschhüter und Wysocki trauen sich nicht, den Bürgern den Abriß zu erklären, da sie doch vorgeben, immer bürgernah zu handeln. Von Oben aber ist der Abriß vorgegeben, so daß man da irgendwie durch muß!

https://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article205515911/Moegliche-Schliessung-Rahlstedter-bangen-um-ihr-Freibad.html

Also, was kommt da praktischer und genehmer, als ein kleiner Brand? Ein Brand, von dem eigentlich NUR EINER profitiert, nämlich DIE STADT?

Da kann man jetzt immer herrlich feststellen, daß sich ein Neubau natürlich nicht mehr lohnt! Und ein Weiterbetrieb für die nächsten Jahre, wie er den Bürgern in Aussicht gestellt wurde, ist ohne Umkleidekabinen natürlich nicht mehr möglich! Klar! Versteht ja nun wirklich auch der Dümmste!

Ein Schelm, der sich was Arges dabei denkt!

Gerade kommt noch das Wochenblatt ins Haus, in dem man den typischen Grund eines Brandes hervorhebt: TECHNISCHER DEFEKT!

Wie sagte es schon Goethes Faust?

„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

Nun hat die Stadt mit vorsätzlicher Brandstiftung zum Wohle der Stadtkasse schon Erfahrungen!

Es war im seligen Jahr 1990 oder 1991, als in Neumühlen in Altona eines schönen Nachts das dortige UNION KÜHLHAUS schlagartig in hellen Flammen stand!

Diesem Brand ging eine lange und heftige Diskussion über eine zukünftige Nutzung des leerstehenden Gebäudes voraus, wobei alle Vorschläge die Stadt richtig Geld gekostet hätten, statt welches in die marode Stadtkasse zu spülen!

kuehlhaus-altona-neumuehlen

NATÜRLICH stand es unter DENKMALSCHUTZ, aber dieses Wort ist in Hamburg schon seit vielen Jahrzehnten eine mehr als nur leere Worthülse!

Schon 1900 nannte der 1. Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark die Stadt

„Freie und Abrißstadt Hamburg.“

Dazu ein Beitrag von mir, in dem dieses Erwähnt wird:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/28/hamburgs-wirtschaftsfoerderer-strittmatter-zwischen-finanziellen-desastern-undemokratischen-ansichten-und-brachialer-umweltzerstoerung/

Der Anlaß war damals der gnadenlos brachiale Abriß der Speicherstadt, nur weil man die Flächen brauchte, um neue Speicher hinzustellen.

Und diese Mentalität der Pfeffersäcke hat sich BIS HEUTE erhalten. Solange man auch nur einen einzigen Euro verdienen kann, werden rücksichtslos unter Denkmalschutz stehende Häuser abgerissen, so wie es jetzt gerade am Gänsemarkt mit dem berühmten ‚Deutschlandhaus‘ geschehen soll.

Der Senat knickt schlicht vor den Investoren ein, selbst wenn diese eine kriminelle Vergangenheit haben!

Hamburg gehörte zu den schwerst zerstörten Städten Deutschlands, aber die Hamburger haben es NACH DEM KRIEG fertig gebracht, mehr als doppelt soviel alte Bausubstanz abzureißen, als durch Bomben vernichtet wurden, wozu zum Beispiel 1959 das GÄNGEVIERTEL gehörte.

Aber hier wie im Falle des Victoria-Parks und dem LANDSCHAFTSSCHUTZ gelten Vorschriften und Gesetze NUR für den Kleinbürger, nicht aber für die Regierung und die Verwaltung.

Wie auch im Falle der KORRUPTION, wo die Vorschriften ebenfalls NUR für Otto-Normbürger gelten, die Verwaltung aber ruhig ohne rot zu werden, geldwerte Leistungen der Investoren und Planungsbegünstigten annehmen darf und auch tut, obwohl dies nach den Richtlinien des Dezernats für interne Ermittlungen von  (in unserem Fall beim B-Plan Rahlstedt 131 der Herr Jebens) NICHT angenommen werden darf! Was sich irgendwie versteht, wenn man mich fragt.

https://www.mopo.de/hamburg/trotz-massiven-protests-er-reisst-das-deutschland-haus-ab-28987700

http://plus.faz.net/feuilleton/2018-02-14/8525f445937cd5fb4e92ca69f33a6314/?GEPC=s2

Kommen wir noch einmal zurück zum UNION KÜHLHAUS:

Als das Feuer entdeckt wurde, war unsere Hafenfeuerwehr mit den Löschbooten innerhalb von 10 Minuten vor Ort und leitete die Brandbekämpfung von der Wasserseite her ein. Die Landfeuerwehr, die damals etwa 500 m Luftlinie entfernt stationiert war, brauchte über 20 Minuten!

Das Gebäude stand in hellen Flammen und war nicht mehr zu retten. Hinterher geschahen zwei bemerkenswerte Dinge:

  1. Die Ermittler stellten fest, daß das Gebäude an 7 Stellen gleichzeitig angezündet worden war, es sich also um einen EINDEUTIGEN FALL VON BRANDSTIFTUNG handelte! Und der EINZIGE PROFITEUR war die Stadt! Und NATÜRLICH wurde dieser Fall niemals aufgeklärt! Dokumente zu diesem Fall sind online ebenfalls nirgends zu finden!?
  2. Der damalige Chef der Hafenfeuerwehr (ich erinnere mich nicht, wie er hieß und im Netz gibt es leider ebenfalls keinerlei Berichte darüber!?) protestierte in aller Öffentlichkeit wegen der ‚Langsamkeit der Landfeuerwehr‘ und unterstellte, wenn ich mich richtig erinnere, dieser sogar Absicht, was natürlich eine Ungeheuerlichkeit war.

Die heiße Abriß hatte aber zur Folge, daß die Stadt das Grundstück umgehend an die Rentner-Luxusherberge Augustinum verscherbeln konnte, die dann diese häßliche Hütte hinstellte, angeblich im Stil des alten Kühlhauses!

LexikonAltona-Augustinum

755_0087_museumshafen-anleger-neumuehlen-seniorenresidenz

Foto aus dem Netz.

Fazit:

Nun ist das Freibad Rahlstedt sicherlich nicht mit dem ‚FALL UNION KÜHLHAUS‘ vergleichbar, aber auch hier ist der einzige Profiteur die Stadt, bzw. deren Unterfirma ‚Bäderland‘, die dieses Bad unbedingt loswerden möchte!

 

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