Die SPD fällt auf den niedrigsten Wert ihrer Geschichte! Gut so!

https://web.de/magazine/politik/wahlen/bundestagswahl/insa-umfrage-spd-rutscht-32750328

Bild zu Martin Schulz, Andrea Nahles und Olaf Scholz

Insa-Umfrage: SPD rutscht weiter ab

Die Talfahrt der SPD geht auch nach den erfolgreichen GroKo-Sondierungsgesprächen mit der Union weiter. Einer neuen Insa-Umfrage zufolge erreichen die Sozialdemokraten den niedrigsten jemals gemessenen Wert.

Es ist der nächste Nackenschlag für Martin Schulz und die SPD. Nach den zunächst als erfolgreich gewerteten GroKo-Sondierungsgesprächen mit der Union sind nicht nur Teile seiner eigenen Partei höchst unzufrieden, auch bei den Wählern kommt der Weg der Sozialdemokraten in eine erneute Große Koalition nicht gut an.

Laut einer aktuellen Insa-Umfrage der „Bild“ verliert die SPD erneut einen Punkt und liegt nun bei 18,5 Prozent. Das ist laut „Bild“ der niedrigste jemals gemessene Wert der Partei.

Union bleibt auf gleichem Stand

CDU und CSU halten hingegen ihr Ergebnis von vor einer Woche. Die Union liegt damit weiter bei 31,5 Prozent.

Rechnet man die beiden Werte zusammen, würde sich demnach nur noch jeder Zweite dafür entscheiden, eine der beiden Parteien der Großen Koalition zu wählen.

Insa-Chef Hermann Binkert erklärt in der „Bild“: „Die GroKo ist nicht mehr groß, sie heißt nur noch so.“

Sonderparteitag entscheidet am Sonntag

Am Sonntag wird ein Sonderparteitag darüber entscheiden, ob die SPD in Koalitionsverhandlungen mit der Union einsteigt.

Von Seiten der Union ist der Weg für Koalitionsverhandlungen frei: Nach dem CDU-Vorstand am Freitag billigte am Montag auch der CSU-Vorstand die Aufnahme förmlicher Verhandlungen über eine Neuauflage der Großen Koalition – auf Basis des Sondierungspapiers.

Scharfe Kritik aus SPD an Sondierungspapier

Sowohl die CDU- als auch die CSU-Spitze wollen noch am Sonntagabend direkt nach der Entscheidung des SPD-Parteitags über die Konsequenzen beraten.

Allerdings haben bislang zahlreiche SPD-Politiker den Sondierungskompromiss kritisiert und Nachbesserungen in den Koalitionsverhandlungen verlangt. Sie betreffen zum Beispiel die Einführung der Bürgerversicherung und ein Verbot der Befristung von Arbeitsverträgen ohne sachlichen Grund. (ska)

Mit Material der dpa

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