Dorothee Stapelfeld: Die größte Lügnerin der Stadt Hamburg!

DorotheeStapelfeld

Foto: Hamburger Abendblatt

Unsere Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeld, nennt uns ihr Planungsziele in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt vom 30.10.17.

https://www.abendblatt.de/hamburg/article212390995/Dorothee-Stapelfeldt-Wir-werden-die-Parks-ausbauen.html

Aus einer asozialen Gier heraus kann man den Artikel leider nicht online lesen, aber wer ihn haben möchte, bekommt ihn natürlich kostenfrei per Mail, denn Information ist das höchste Gut in einer Demokratie!

Hier ein paar Auszüge aus diesem Interview, die uns schon ein wenig erschrecken oder wenigstens wundern können!

Wohnraum

Dorothee Stapelfeldt: „Wir werden die Parks ausbauen“

Von Jens Meyer-Wellmann
 

…….

Dorothee Stapelfeldt: Veränderungen führen immer zu Sorgen. Wir haben mittlerweile mehr Naturschutzgebiete ausgewiesen als jedes andere Bundesland. Und wir sorgen bei allen neuen Stadtentwicklungsprojekten dafür, dass neue Parks entstehen. Auf dem A-7-Deckel ist ein neuer Grünzug vom Volkspark bis zur Elbe geplant. Hamburg ist zudem viel dünner besiedelt als vergleichbare Städte wie etwa Berlin oder München. Auch gibt es an vielen Stellen Möglichkeiten, niedrige Bauten aufzustocken. Wir erhalten Hamburgs Lebensqualität als grüne Stadt am Wasser.

Wenn das so ist, müssten Sie ja die geplante Volksinitiative des Naturschutzbundes unterstützen, die den Anteil des Grüns an der Hamburger Fläche festschreiben will.

Dorothee Stapelfeldt: Dieses Vorhaben zeugt für mich von unnötigem Misstrauen. Aber bevor ich mich mit dieser Initiative auseinandersetze, werde ich erst einmal abwarten, welchen konkreten Vorschlag sie vorlegen wird.

Können Sie denn ausschließen, dass weiter Landschaftsschutzgebiete dem Wohnungsbau geopfert werden?

Dorothee Stapelfeldt: Es wird kein Landschaftsschutzgebiet geopfert. Es kann im Einzelfall geringe Eingriffe geben, aber im großen Maßstab werden wir unsere Landschaftsschutzgebiete so erhalten. Unsere Naturschutzgebiete und Parks werden wir weiter ausbauen.

Kommentar meinerseits: Gerade werden massenweise Hektar Landschaftsschutzgebiet für neue Gewerbefläche geopfert, was auch noch völlig unnötig ist! Und im Öjendorfer Park hat man eben solche plattgemacht, um zweifelhaften Wohnungsbau dort zu betreiben!

Darf man einer solchen Politikerin vertrauen? NEIN!

Es wird so oder so enger für die meisten Hamburger. Naturschützer und Opposition fordern eine Grundsatzdebatte darüber, wie und wo Hamburg wachsen soll. Sie monieren, dass es keine zusammenhängende Wachstumsstrategie gebe, kein wirkliches Leitbild. Auch würden Bürger nicht genug einbezogen.

Dorothee Stapelfeldt: Diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen. In kaum einer anderen Stadt gibt es mit der Stadtwerkstatt, den Stadtteilbeiräten, öffentlichen Vorstellungen von Projektplanungen und den gesetz­lichen Beteiligungsverfahren so viele Möglichkeiten für die Bürger, sich an der Stadtplanung zu beteiligen. Und natürlich gibt es mit „Perspektiven der Stadtentwicklung“ ein Konzept, das der Bürgermeister im Mai 2014 vorgestellt und mit den Hamburgerinnen und Hamburgern diskutiert hat.

Auch hier lügt sie wie gedruckt, was die sogenannte BÜRGERBETEILIGUNG betrifft!

Wir Alle hier in Großlohe haben am eigenen Leib erfahren, was dieses Wort bedeutet! Es ist NUR EINE FARCE!

Nur solange der Bürger die Planungen gut findet, darf er sich beteiligen! Kritik wird selbstverständlich NICHT berücksichtigt!

WIR sind durch alle legalen Instanzen gegangen, die immer abgeblockt wurden! Dafür nimmt man schließlich lieber BARES vom Investor!

Na ja, es wird ja auch offensiv abgeworben. Dutzende Mitarbeiter der Hamburg Marketing werben weltweit um mehr Touristen, Firmen und Zuzügler. Dabei haben die Hamburger mit ihrem Nein zu Olympia klargemacht, dass sie nicht unbedingt in die Weltstadtliga aufsteigen wollen. Vielen geht Lebensqualität offenbar vor Größe. Wäre es da nicht Zeit für mehr Bescheidenheit?

Dorothee Stapelfeldt: Es ist doch normal, dass wir als Stadt unsere Vorzüge herausstellen. Mehr Tourismus hilft auch der Wirtschaft. Wir reden übrigens nicht von einer Wachstumsexplosion, sondern von einem moderaten Bevölkerungswachstum von 100.000 oft jungen und dynamischen Menschen bis 2030. Das ist eine Chance und keine Bedrohung. Eine schrumpfende Stadt wäre definitiv die schlechtere Alternative.

Da wird aber nicht nur weltweit abgeworben, sondern sogar BRACHIAL innerhalb der METROPOLREGION HAMBURG selber!

Das habe ich auch hier schon des Öfteren angesprochen, daß Hamburg auf Kosten der Regionsmitglieder, vor allem Mecklenburg-Vorpommern, Firmen und Arbeitskräfte abwirbt! Und das gerade in Sachen Victoria-Park!

Hier dazu noch ein paar meiner Beiträge, die drastisch zeigen, was da abgeht!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/metropolregion-hamburg-die-big-bang-theorie-der-landschafts-und-stadtplaner/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/28/hamburgs-wirtschaftsfoerderer-strittmatter-zwischen-finanziellen-desastern-undemokratischen-ansichten-und-brachialer-umweltzerstoerung/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/11/21/wir-sind-die-opfer-des-hamburger-grossmachtdenkens/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/12/der-wahnsinn-in-beton/

 

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2 Kommentare zu „Dorothee Stapelfeld: Die größte Lügnerin der Stadt Hamburg!

  1. „Asoziale Gier“?! Herr Napp, wovon sollen denn die Journalisten leben, wenn nicht vom Geld der Leser? Informationen aus Zeitungen kann es nicht kostenlos geben, denn dort arbeiten Menschen, die davon ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, ihre Wohnungen bezahlen wollen und ihren Kindern Essen kaufen müssen. Ich wäre interessiert, wie Sie es sich vorstellen, dass Zeitungen arbeiten, wenn dort niemand sitzt, der etwas schreibt.

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    1. Hallo, Mia.
      Wie man das macht, zeigt die TAZ. Die überläßt es dem Leser, der nach ÄLTEREN Informationen sucht, ob er dafür etwas spenden will oder nicht, denn es gibt eben auch viele Leser, die es sich nicht leisten können, überall für Alles zahlen zu müssen.
      Das Web ist grundsätzlich von seiner Erfindung her, der unendliche Austausch von Informationen OHNE GELD und sollte eine zutiefst soziale Funktion haben.
      PS: DER SPIEGEL hat alle seine Ausgaben seit 1949 kostenlos online stehen, und der Springer-Verlag ist nun nicht gerade arm zu nennen!

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