Archiv für den Monat September 2017

Hamburg ist NICHT korrupt!? – Oder: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus

Hier eine Untersuchung zur Korruption in Deutschland:

korruptionimwirtschaftssystem-korruptionweitverbreitet

In diesem Fachbuch heißt es im Vorwort:

„Vor der naiven Illusion, es handele sich bei den Korrupten im öffentlichen Dienst lediglich um einzelne schwarze Schafe, möchte ich nachdrücklich warnen. Es sind ganze Herden, die unerkannt die Amtsflure bevölkern.“

Zu allererst noch mal ein Auszug aus den VORSCHRIFTEN des Dezernats für Interne Ermittlungen über Korruption, die man auf http://www.hamburg.de runterladen kann! Mehr findet man in meinen Schriften dazu.

Screenshot (1453)

Da hatte ich doch monateland die Bürgerschaftseingabe laufen, in der ich meinen Verdacht auf Korruption im Bezirksamt Wandsbek äußerte.

Die haben sich diesmal viel Zeit mit der Antwort gelassen, die natürlich genauso ausfiel, wie man es erwarten konnte: Natürlich ist Niemand korrupt, weder im Senat noch in den Bezirksämtern. Versteht sich doch von selbst, oder?

Hier noch mal meine Eingabe mit den entsprechenden Beweisen oder Dokumenten beigefügt:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/25/eingabe-an-die-hamburger-buergerschaft-wegen-korruptionsverdacht-im-bezirksamt-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/das-bezirksamt-wandsbek-gibt-korruption-zu/

BuergerschaftEingabe140917KorruptionsverdachtAntwort1

BuergerschaftEingabe140917KorruptionsverdachtAntwort2

Na ja, wie schon gesagt: Man hat natürlich nichts Anderes erwartet, denn die rot-grün-dominierte Bürgerschaft und der Senat werden kaum zugeben, daß ihre Behörden korrupt sind. Klar!

Aber man muß und darf sich fragen, so wie wir das ja auch schon bei den Gesetzen zum Naturschutz etc. feststellen durften, daß die Gesetze eigentlich immer NUR für den Kleinen Mann gelten, der mal gerne etwas möchte.

Noch ein paar ältere Meiner Artikel zu diesem Thema:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/27/ist-korruption-in-hamburg-eher-die-regel-denn-die-ausnahme/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/09/korruptionsverdacht-im-bezirksamt-wandsbek-ist-das-ueberhaupt-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/10/der-hamburger-spd-senat-stellt-sich-selber-korruptions-blankocheck-aus/

Beim Dezernat für Interne Ermittlungen gibt es auch noch eine Anzeige, die bisher noch nicht einmal bestätigt wurde.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

Und noch mal ganz generell zur Korruption in dieser unserer Republik:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/17/korruption-im-oeffentlichen-dienst/

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Ist DIE LINKE in Hamburg noch wählbar?

Cornelia Kertsch - DIE LINKE

Das ist Cornelia Kertsch von DER LINKEN in Hamburg-Wandsbek. Das Foto habe ich ‚abgeordnetenwatch‘ entnommen.

 

Unser Widerstandsmitglied Matthias Kock hat dieser Dame, die uns ja von DER LINKEN im Bundestag vertreten möchte Fragen zum Gewerbegebiet Victoria-Park gestellt und diese bemerkenswerten Antworten erhalten.

Diese geben mir als langjährigem LINKEN-Wähler schon sehr zu denken. Und es wird soweit kommen, daß ich diese Partei auch nicht mehr wählen kann, wenn diese sich derart heftig FÜR diese Planungen einsetzt.

 

Abgeordnetenwatch-FrageAnCorneliaKerth-DieLINKE280817VictoriaPark-1

Abgeordnetenwatch-FrageAnCorneliaKerth-DieLINKE280817VictoriaPark-2

Ich habe dieser Dame nun noch ein paar zusätzliche Fragen gestellt, die sich um den Aberglauben DER LINKEN drehen, es würden hier massenweise NEUE Arbeitsplätze entstehen!

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/cornelia-kerth/question/2017-09-14/291185

Hallo, Frau Kerth.

Gerade lese ich hier Ihre Antwort an Herrn Kock bezüglich des Bebauungsplanes für das neue Gewerbegebiet Victoria-Park hier in Großlohe.
Ihre Antwort erschüttert mich schon ein wenig.

Aber da DIE LINKE ja keine Umweltschutzpartei ist, sondern für die SOZIALEN Rechte der Bürger eintritt, möchte ich Ihnen ein paar andere Fragen bezüglich dieses Gewerbegebietes stellen.

Die LINKE in der Bezirksversammlung Wandsbek ist der Überzeugung, daß hier viele neue Arbeitsplätze entstehen würden, weshalb sie die Pläne unterstützen werden.

Ist Ihnen bewußt, daß es hier kaum bis gar keine NEUEN Arbeitsplätze geben wird?

Kennen Sie die Entwicklungen im Merkur-Park des gleichen Investors was die Arbeitsplätze betrifft?

Wissen Sie, daß Herr Jebens dort anfangs (Ende der 90er Jahre) dort 6000 neue Arbeitsplätze versprochen hatte, bis heute aber ungefähr 1000 Menschen dort arbeiten und nahezu keine neuen Arbeitsplätze entstanden sind? Diese Daten stammen von Herrn Wysocki (SPD) und Herrn Jebens selber!

Legt man dieses für die heutigen Planungen zugrunde, werden von den avisierten 2500 Arbeitsplätzen noch nicht einmal eine Handvoll NEU entstehen!

Sind Sie der Meinung, daß eine großflächige Zerstörung landschaftlich geschützter Gebiete dieses rechtfertigt?

Kennen Sie die Zahlen der FDP, wonach es in Wandsbek viele leerstehende Gewerbeflächen gibt? Deren Fläche sich von 2015 auf 2016 nahezu verdoppelt hat?

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir als bisherigem LINKS-Wähler diese Fragen noch vor der Wahl beantworten würden.

Näheres zu den angeblichen Arbeitsplätzen können Sie in meinem Blog lesen. Alles auf Fakten basierend.
https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/03/31/die-grosse-luege-von-d…

Mit freundlichen Grüßen
Jörn Napp

 

Stadtverdichtung? Der Traum, der NIE erfüllt werden wird!

Wochenblatt130917StadtverdichtungRahlstedt

Tja, STADTVERDICHTUNG ist das Modewort Nummer 1 der Politik derzeit!

Man versucht uns Allen klar zu machen, daß wir immer mehr Wohnraum brauchen, da unsere Stadt ja endlos wachsen und zu einer Weltstadt werden soll. Außerdem müssen hunderttausende von Zuwanderern ja untergebracht werden, von all den allein erziehenden Müttern und Obdachlosen ganz zu schweigen!

Unser absoluter Profi für Stadtwicklung Sven Menke, den wir ja schon wenig positiv in Sachen des Victoria-Parks und der ‚Großen Heide‘ kennengelernt haben, versucht uns zu verklickern, daß das Alles überhaupt kein Problem sei.

Er vergißt nur etwas ganz Entscheidendes: In den ersten Jahren mag das ja noch gehen und man findet tatsächlich noch die eine oder andere Fläche, die man noch zusätzlich bebauen kann, aber was ist nach ein paar Jahren, wenn alle diese bebaut sind?

WAS, bitte, soll dann kommen?

Ich habe hierzu schon ein paar Beiträge geschrieben, die auf Grund von Dokumenten nachweisen, daß diese Planungen keinesfalls über Jahre hinweg durchgehalten werden können, es sei denn, man baut auch noch die letzte kleine Grünfläche zu, die sich da so sinnfrei zwischen den Häusern befinden!

Mit zunehmender Bebauung wird es auch eine zunehmende VERSLUMMUNG geben. Der Wohnwert der Stadt wird rapide sinken und die Menschen werden unzufrieden werden!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

Unsere Stadtplaner scheinen zu denken, daß es in unserer Stadt ohne Ende Flächen gibt.

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/19/metropolregion-hamburg-die-big-bang-theorie-der-landschafts-und-stadtplaner/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/28/missachtet-die-umweltbehoerde-ihre-fuersorgepflicht/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/26/flaechenfrass-ohne-ende-sind-die-gruenen-denn-nie-satt/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/12/der-wahnsinn-in-beton/

Und HIER sieht man dann das Resultat der Stadtverdichtung!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/02/24/dank-gruen-wird-hamburg-grau/

Die GRÜNEN sind an der 5%-Marke! Hau wech den Scheiß! Diese Partei braucht Niemand.

Poster Grüne Betonpartei

http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Katrin-Goering-Eckardt-droht-der-Rauswurf-article20028378.html

Dienstag, 12. September 2017

Person der Woche

Katrin Göring-Eckardt droht der Rauswurf

Von Wolfram Weimer

Für die Grünen bahnt sich ein Debakel an. Die Umfragewerte fallen immer weiter und nähern sich nun sogar der Fünf-Prozent-Marke. Die Spitzenkandidatin wirkt wie der traurige Schatten der Kanzlerin.

Die neuen Umfragen sind für die Grünen ein Desaster. Anderthalb Wochen vor der Wahl sackt die Partei in der Wählergunst weiter ab und liegt nurmehr knapp über der Fünf-Prozent-Hürde. In Berlin grassiert bereits der Spruch „Die Grünen von 2017 sind wie die FDP von 2013“ – es droht der Rauswurf aus dem Bundestag. Tatsächlich sinkt ihr Rückhalt in der Gesellschaft so rapide wie der der Liberalen vor vier Jahren.

Der Zeitraffer-Niedergang ist auf den ersten Blick verblüffend. Denn vor nur einem Jahr schienen die Grünen mit Umfragewerten von 12 Prozent klar die dritte politische Kraft im Land. Eine schwarz-grüne Regierung wirkte nicht mehr bloß wie eine gefühlte Sehnsucht des deutschen Feuilletons, sondern wie eine reale politische Option, nurmehr eine Frage der Zeit – in Hessen und Baden-Württemberg klappte die Sache ja bereits ganz gut. Der Zeitgeist der Biogemüse-, Windrad- und Gender-Republik wehte alles Grüne auf die Siegerseite der Geschichte.

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt.

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion und Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt.(Foto: imago/IPON)

„Wertkonservativ“ war die Brücke, über die die neue Republik zu gehen schien, denn wertkonservativ wollten plötzlich alle sein, die grüne Galeristin ebenso wie der schwarze Versicherungsmakler. Und so kürte die Partei eine Spitzenkandidatin, die so christlich-wertkonservativ ist, dass sie mit Angela Merkel glattweg verwandt sein könnte. Katrin Göring-Eckardt und Angela Merkel sind Schwestern im Geiste – doch genau da beginnt das Problem.

Inzwischen ist das politische Grünsein in etwa so cool wie eine knarzende Tür im Öko-Altersheim. Die Wähler und Unterstützer laufen der Partei davon, als hätte die eine ansteckende Krankheit.

Vier Gründe stehen hinter der Krise

1.) Der erste liegt just in Angela Merkel. Ihre grüngeneigte Politik hat den Grünen Kernstücke ihrer Legitimation aus der Hand geschlagen. Atomausstieg, Energiewende, Grenzöffnung, Frauenquote, Abschaffung der Wehrpflicht, Ehe für alle. Merkel hat alle politischen Blütenträume der Grünen politische Realität werden lassen. Bürgerliche Grünenwähler haben in Merkel damit ihre perfekte Kanzlerin gefunden – bis hin zur ausgleichenden Europa- und Friedenspolitik. Sie brauchen eine grüne Partei schlichtweg nicht mehr. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für angewandte Sozialwissenschaft (infas) sagen 40 Prozent der Grünenwähler, dass Angela Merkel sie sogar „richtig begeistere“.

Dieser Umstand wird insbesondere für Göring-Eckardt zum Großproblem. Denn sie wirkt in diesem Wahlkampf wie die traurige Kopie der Kanzlerin. Beide aus der ostdeutschen Provinz kommend, beide engagierte evangelische Christinnen, beide in der Bürgerrechtsbewegung der DDR politisiert, beide mit einer Begabung für politische Geschmeidigkeit und im Tonfall konzilianter Bemutterung unterwegs. Für Göring-Eckardt ist das ein bitterer Zufall, denn ihre Integrität, ihre Beliebtheit und ihre politische Kraft stehen außer Frage. Es gibt da freilich eine andere, die das auch alles verkörpert, nur eben mit Kanzler- und Weltpolitikerbonus. Doch im Zweifel kann es nur eine Mutti geben – und die andere wirkt daneben eher wie die biedere Tante.

2.) Der zweite Grund liegt darin, dass die Grünen in einem grimmigen Flügelkampf zerstritten sind. Die uralte Kluft zwischen Realos und Fundis, zwischen Bürgerlichen und Linken ist 2017 abgrundtief. Zwischen dem Kretschmann-Palmer-Flügel und der Trittin-Hofreiter-Künast-Fraktion sind die politischen Wege weiter als zwischen CSU und SPD. In allen Schlüsselfragen dieses Wahlkampfes haben die beiden Flügel unterschiedliche Positionen und keilen zuweilen aufeinander los. Das lässt die Partei just in Zeiten indifferent wirken, in denen Klarheit und Haltung vom Wähler mehr gefordert werden als früher. Die Prognose eines wild empörten Winfried Kretschmann, der auf dem Wahlparteitag die Beschlüsse seiner Partei zur Abschaffung des Verbrennungsmotors scharf attackierte, scheint nun Realität zu werden: „Dann seid aber mit sechs Prozent oder acht einfach zufrieden“, wütete er im Juni. Heute wären sie mit acht Prozent überglücklich. Der Streit geht sogar so weit, dass der linke Flügel, der bei der letzten Wahl tonangebend war und mit einer Steuererhöhungskampagne verlor, dem bürgerlichen Flügel diesmal keinen Erfolg gönnt und schon die Messer für den Machtkampf nach dem Wahldebakel wetzt. 

3.) Der dritte Grund ist personaler Natur. Die Grünen sind mehr als jede andere Partei ein Generationenprojekt gewesen – eine postideologische Wärmestube der 68er. Die aber werden langsam alt. Die Grünen ergrauen daher in ihren Themen, ihrer Sprache, ihrem Politikstil. Die Christian-Lindner-Generation wirkt neben den Veggie-Day-Bevormundern wie lässige Enkel neben meckernden Omas. Der Pädophilen-Skandal und die Hamburger G20-Gewalt-Debatte belasteten die Akzeptanzwerte obendrein.

4.) Der vierte Grund liegt in einem kulturellen Paradox der Partei. Die Grünen wurden viele Jahre auch deshalb gerne gewählt, weil sie gegen das Establishment, gegen verkrustete Strukturen, gegen Machtseilschaften standen. Sie sind aus K-Gruppen, der Hausbesetzerszene, Anti-AKW-Aktivisten und Friedensbewegten erwachsen. Als ein Protest gegen Obrigkeit an sich. Da sie inzwischen aber seit Jahren selber Teil der Obrigkeit geworden sind, funktioniert dieser Reflex nicht mehr. Zumal die außerparlamentarische, systemkritische Opposition heute nicht mehr links, sondern eher rechts daherkommt.

Und so ergibt sich die eigenartige Situation, dass die Grünen trotz einer wie für sie gemalten Themenlage (von Erdogan-Attacken auf Cem Özdemir über die Ehe für alle bis zum Diesel und Fipronilskandal) kein Bein mehr auf den Boden der Republik bekommen. Linke Grüne wählen diesmal lieber gleich die Linkspartei – und die bürgerlichen Grünen haben Angela Merkel. Katrin Göring-Eckardt gerät daher mit ihrem mittigen Wahlkampf zwischen alle Stühle der Machtpolitik.

Fazit: Angela Merkel hat bisher alle Koalitionspartner kleinregiert – bei den Grünen scheint das schon zu geschehen, bevor die Koalition überhaupt begonnen hat.

Die Riesen-Wahlkampflügen des Senators Kerstan!

Der gute Kerstan hatte es uns ja schon bestätigt, daß seine Behörde grundsätzlich kein Interesse am Umweltschutz hat, aber jetzt ist ja mal wieder Wahlkampf, und da muß man eben versuchen, die Wähler für dumm zu verkaufen!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/05/30/hamburger-behoerde-fuer-umwelt-und-energie-bestaetigt-es-sie-interessiert-sich-nicht-fuer-umweltschutz/

Grün_Holzt_Poster

https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article211866639/Zum-Schutz-des-Gruens-sollten-wir-mehr-in-die-Hoehe-bauen.html

Unser notorisch bekannter ‚Umwelt’senator Kerstan in Hamburg hat sich erdreistet, dem Abendblatt ein Interview zu geben, in dem er betont, wie umweltfreundlich doch die GRÜNEN in Hamburg und S-H sind!

Sollte Jemand das vollständige Interview haben wollen, kann er mir bescheid sagen. Ich schickes es ihm dann zu.

Von der sauberen Stadt zur schmutzigen Luft: Neue Urteile fordern die Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte ab 2018. In Ihrem Luftreinhalteplan wird das erst 2025 passieren. Haben Sie Klagen eingeplant?

Kerstan: Bisher gibt es keine.

BUND-Chef Manfred Braasch war womöglich länger im Urlaub.

Kerstan: Der sei ihm gegönnt. Aber im Ernst: Ich glaube nicht, dass Klagen bei uns ein Selbstläufer wären. Wir haben als erste Stadt in Deutschland einen sorgfältig durchgerechneten Luftreinhalteplan mit exakten Berechnungen vorgelegt. Wir haben das getan, was das Verwaltungsgericht von uns verlangt hat. Bei einem neuen Verfahren müsste das Gericht uns relativ genau sagen, was wir wo anders machen sollten. Unsere Maßnahmen sind durchaus weitgehend.

Nun ja, wenn man sich nicht an die vorgegebenen Zeiten hält, muß man ja Irgendetwas als POSITIV verkaufen. Allerdings kann man da nur mit Faust sagen: ‚Ich hör‘ die Worte wohl, allein mir fehlt der Glaube.‘

Ein Grundkonflikt ist der zwischen dringend nötigem Wohnungsbau und Grün-Schutz. Lässt er sich überhaupt auflösen?

Kerstan: Wir wollen beide berechtigten Anliegen unter einen Hut bringen und haben in der Koalition auch einige Pflöcke eingeschlagen. Wenn es innerhalb des zweiten grünen Rings an Grünachsen oder Grünflächen geht, muss es innerhalb dieses Gebiets einen Ausgleich geben. Außerhalb des Rings gibt es zum Ausgleich den Naturcent – einen bundesweit einmaligen Mechanismus, der für mehr Geld zur Pflege von Parks und Naturschutzgebieten sorgt. Insgesamt sollten wir in Hamburg zum Schutz des Grüns und im Sinne einer intelligenten Stadtplanung noch häufiger mehr in die Höhe bauen. An vielen Stellen wären fünf oder sieben Stockwerke kein Problem. Hamburg ist ja nach dem Krieg viel weniger dicht und flacher wieder aufgebaut worden, als es früher einmal war. Gerade eng bebaute Viertel wie Eppendorf und die Schanze sind sehr beliebt. Deswegen ist gegen Nachverdichtung nichts einzuwenden. Gut gemacht entstehen dadurch lebendige Stadtteile.

‚Gut‘ gemacht entstehen die Slums von morgen und Bürgerkriege sind vorprogrammiert!

Siehe dazu meinen Beitrag über das Thema ‚Stadtverdichtung‘:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/19/danke-mit-stadtverdichtung-zu-ghettos-und-buergerkrieg/

In der Stadt scheint es zwei Lager zu geben. Eine Seite plädiert für Wachstum, Hamburg müsse wie Barcelona auf die Weltkarte gesetzt werden. Die anderen sagen: Das wird uns zu voll und zu viel und verteuert nur die Mieten weiter. Wie sehen Sie das?

Kerstan: Ich persönlich finde: Wir müssen nicht immer die Größten und Wichtigsten sein. Es reicht doch, wenn unsere Stadt nach außen sympathisch auftritt und man hier gut leben kann. Hamburg ist eine Großstadt. Hamburg ist eine weltoffene Stadt. Aber Hamburg muss keine Weltstadt sein. Mein Eindruck ist, dass die Mehrheit der Menschen das gar nicht möchte, ich persönlich auch nicht. Das haben auch die Ablehnung von Olympia und die Skepsis gegenüber dem G20-Gipfel gezeigt. Auch in Barcelona sieht man, dass viele Menschen den Boom kritisch sehen. Hamburg muss nicht um jeden Preis weiter wachsen, um eine tolle Stadt zu sein. Das ist es auch so schon.

Hier lügt dieser Mann derart brachial, daß es schon wirklich weh tut!

GERADE ER nennt eine weitgehende Zerstörung von Landschaftsschutzgebieten zugunsten des Victoriaparks eine AUFWERTUNG DER NATUR! Wem da nicht schlecht wird, kann nur KERSTAN heißen! Dazu kommen dann noch Desaster wie der Öjendorfer Park, woi ja Kerstan und die GRÜNEN maßgeblich dran beteiligt waren.

Hier auf dieser Seite kann man den Original-Brief dieses Mannes an mich nachlesen! Da wir Alle inzwischen wissen, daß die GRÜNEN die grüngestrichene Version einer FDP ist, wundert es Einen da ganz bestimmt nicht!

Die GRÜNEN haben dem extrem undemokratischen Verhalten der EVOKATION unseres Bürgerbegehrens oder auch anderer zugestimmt und dieses unterstützt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/07/evokationsrecht-oder-doch-nur-eine-anweisung/

Gerade beim G20-Ereignis ist es dokumentiert, wie brachial sich die GRÜNEN in Hamburg verhalten haben! Jetzt, wo Wahlen anstehen, möchten sie davon nichts mehr wissen!

Aber das wird ihnen nichts nützen!

Im Bundestagswahlkampf läuft es für die Grünen nicht so gut. Woran liegt’s?

Kerstan: Die letzte Messe ist da noch lange nicht gesungen. Es gibt Umfragen, nach denen sich 50 Prozent der Deutschen eine Regierungsbeteiligung der Grünen wünschen, und ebenfalls knapp 50 Prozent sind noch unentschlossen, für wen sie stimmen werden. Für mich ist klar: Mit den Grünen in der Regierung hätte es den Diesel-Skandal nicht gegeben.

Sagen Sie so. Wollen Sie lieber mit SPD und Linken oder mit CDU und FDP regieren?

Kerstan: Bei der Wahl geht es vor allem darum, wer auf Platz drei landet. Für die Richtung, die unser Land nimmt, hängt viel davon ab, dass die Grünen stärker werden als die FDP. Ich möchte lieber einen Außenminister Cem Özdemir, der einem Autokraten Erdogan die Stirn bietet, als einen Außenminister Christian Lindner, der sich bei einem Autokraten Putin anbiedert. Deshalb hoffe ich auf ein starkes grünes Ergebnis. Robert Habeck zeigt gerade in Schleswig-Holstein: Selbst in einer für uns schwierigen Jamaika-Koalitionen kann man gute grüne Politik durchsetzen.

Robert Habeck zeigt in S-H gerade, wie machtgeil die GRÜNEN dort sind, denn plötzlich sind sie FÜR Autobahnen und den Belttunnel!

Vorher waren sie mal dagegen, was heute vielen GRÜNEN-Mitgliedern ein echtes Problem bereitet!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/24/die-gruenen-unterstuetzen-die-betrueger-beim-belttunnel-sollte-mich-das-wundern/

Hier der Brief Kerstans an mich:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/09/30/hamburger-umweltsenator-kerstan-buendnis-90-gruene-aeusserte-sich-zum-geplanten-gewerbegebiet/

Die LÜGE der GRÜNEN vom Umweltschutz:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/10/die-riesenluege-der-gruenen-vom-umweltschutz/

Was haben Trump und die GRÜNEN gemeinsam?

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/06/02/was-haben-trump-und-die-hamburger-gruenen-gemeinsam/