Ist der B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ hinfällig oder gar ILLEGAL, weil es KEIN ‚interkommunales‘ Gewerbegebiet geben wird?

karrikatur

(Für diese Karrikatur nutzte ich ein paar Figuren aus den ASTERIX-Heften. Mein Dank geht an den EHAPA-Verlag)

Nach den Aussagen des CDU-Politikers Weiske aus Wandsbek vor wenigen Tagen in Großlohe, steht es nun wohl endgültig fest, daß der alte Bauer Delfs aus Stapelfeld nicht verkaufen wird!

Und auch sein Sohn hat verkündet, daß unter ihm kein Verkauf erfolgen wird!

Und auch ein Angebot für Ausgleichsflächen erübrigt sich, da es solche NICHT GIBT! Jedenfalls keine, die eine ordentliche Landwirtschaft ermöglichen!

DAMIT würden für die Planungen ‚Rahlstedt 131‘ und ‚Stapelfeld 16‘ die GRUNDLAGEN entfallen, da es sich hierbei NUR um ein INTERKOMMUNALES GEWERBEGEBIET handeln soll!

ALLE bisherigen Dokumente, die auf Hamburger Seite zu ‚Rahlstedt 131‘ veröffentlicht wurden, BEWEISEN, daß diese Planungen AUSSCHLIESSLICH wegen dieser zwischenstaatlichen Planungen durchgeführt werden!

Wenn es also den Minerva-Park nicht gegen wird, weil ein dickköpfiger und halsstarriger Bauer (Ich bin überglücklich, daß es solche Menschen noch gibt!) nicht verkaufen will, gibt es also keine schleswig-holsteinische Seite der Planungen, was wiederum den ersten interkommunalen Gewerbepark Deutschland zu den Akten legen wird.

DAMIT sind also ALLE PLANUNGEN grundsätzlich hinfällig!

Und daß ALLE PLANUNGEN bisher nur und ausschließlich auf dieses Ziel hingelaufen sind, zeigt die Ablehnung des Bürgerbegehrens wegen der EVOKATION durch den SENAT, die NUR erfolgte, weil die Zuständigkeit wegen der innerstaatlichen Planungen eben NICHT mehr in Wandsbek liegen würde!

Zwar hat der Herr Dressel schon im letzten Jahr auf meine Frage diesbezüglich verkündet, der Victoria-Park würde trotz allem gebaut werden, da man Gewerbefläche vorhalten müsse!

Aber das könnte dann bald genauso ausgehen, wie die Sache in Volksdorf! Da sah und sieht Dressel keinesfalls gut aus:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/27/ist-korruption-in-hamburg-eher-die-regel-denn-die-ausnahme/

Übrigens laufen von mir in Sachen ‚Korruption‘ ja immer noch zwei Dinge:

Eine Eingabe bei der Bürgerschaft, die bald beantwortet werden muß. Bisher ist sie jedenfalls noch nicht abgelehnt worden, obwohl die Zeit (maximal 6 Monate) langsam aber sicher ausläuft)!

Und dann ist da noch meine Anfrage beim Dezernat für interne Ermittlungen‘ gegen Ritzenhoff in Sachen Korruption im Wandsbeker Bezirksamt. Auch dazu liegen keine Ergebnisse vor. Eigentlich noch nicht einmal eine Bestätigung des Eingangs. Das könnte allerdings in diesem Falle mit dem Datenschutz in Zusammenhang stehen!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/07/20/an-das-dezernat-fuer-interne-ermittlungen-d-i-e-korruptionsverdacht-gegen-herrn-ritzenhoff-leiter-des-ba-wandsbek/

Auch das Argument mit benötigten Gewerbeflächen ist ja, dank einer kleinen Anfrage der FDP nicht haltbar, da es nur in Wandsbek genügend freie Flächen dafür gibt!

Die PLANER dieser Gewerbegebiete sollten vielleicht langsam umdenken! Denn wenn der ‚interkommunale Teil‘ entfällt, kommt auch unser Bürgerbegehren wirder zum Tragen!

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2 Kommentare zu „Ist der B-Plan ‚Rahlstedt 131‘ hinfällig oder gar ILLEGAL, weil es KEIN ‚interkommunales‘ Gewerbegebiet geben wird?

  1. Das in Stapelfeld entscheidende Personen nicht verkaufen werden, steht u.a. auch in der Dokumentation der Abschlussveranstaltung zum Beteiligungsprozess der großen Heide!!!

    http://geoportal-hamburg.de/beteiligung_grosseheide/sites/default/files/public/downloads/170824_Dokumentation_Abschluss_Grosse_Heide_1.pdf

    Da war eine entscheidende Frage von der Ehefrau des Bauern, ob dann die Gewerbegebietsentwicklung als Ganze stirbt, wenn es auf S-H Seite nichts mehr wird. Da vertraten die Planer des BA bei der Veranstaltung deutlich… für den Hamburger Teil wird es die weitere Entwicklung so oder so geben…
    Dieser Eindruck scheint sich nach einem Gespräch mit einem SPD Senatsvertreter aus Wandsbek zu erhärten, dass Hamburg dies zur Not auch allein durchziehen wird. Interessant ist die von Herrn Napp aufgeworfene Frage, ob diese ehemals durchgeführte (Halb-) Evozierung (d.h. Senat sagt, es sei von gesamtstädtischer Bedeutung und zieht es sich nur ideal-rechtlich an sich, aber nicht das Verfahren und die für den B-Plan notwendigen Prüfungen und das eigentliche Verfahren, das sonst über die BSW laufend müsste, diese Arbeit blieb bekanntlich beim BA-Wandsbek) dann so in seiner Begründung noch bestand haben kann und darf.. da müsste man sich mal juristisch beraten lassen!

    Gefällt 1 Person

    1. Herr Dressel hatte schon gleich irgendwann Ende 2016 hier in Großlohe auf meine diesbezügliche Frage hin geäußert, der Plan würde unter allen Umständen durchgesetzt.
      Bisher aber wurde eigentlich ALLES NUR auf das ‚erste interkommunale Gewerbegebiet‘ hin konzentriert und geplant. ALLE öffentlichen Dokumente zeigen dieses! Und wenn das hinfällig ist, müßte eigentlich auch die Gesamtplanung hinfällig sein! Man braucht nur die Original-Planung ‚Rahlstedt 131‘ lesen, die NUR auf diese Pläne hin erstellt wurden.
      Und wie gesagt: Unmittelbar nach Feststellung, daß es sich nur noch um ein ‚gewöhnliches‘ B-Plan-Verfahren handeln würde, wäre das Bürgerbegehren SOFORT wieder gültig, denn dieses wurde ja AUSSCHLIESSLICH deswegen abgelehnt, weil Wandsbek eben nicht mehr zuständig wäre!

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