Im Fadenkreuz: Rahlstedt Ost!

Gerade versucht uns die SPD mal wieder einen Bonscher hinzuwerfen, um uns in Sachen Victoria-Park ruhig zu stimmen!

Da kommt man von Seiten unserer Regierung mit RISE, was auf Neudeutsch ‚Aufstehen!‘ bedeuten würde. Also soll diese Abkürzung uns Allen FORTSCHRITT suggerieren. Klar. Schließlich möchte uns Niemand da Oben Irgendetwas als RÜCKSCHRITT zu verkaufen, auch wenn sich der Fortschritt bei genauerer Hinsicht, als sehr zweifelhaft herausstellt.

http://www.buschhueter.de/stadt-laesst-problem-und-potenzialanalyse-fuer-rahlstedt-ost-erstellen/#comment-847

Zitat:

Ziel von RISE ist es, die Lebensbedingungen und Entwicklungsperspektiven der Menschen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, ökologischen, städtebaulichen, sozialen und kulturellen Situation vor Ort zu verbessern. Darüber hinaus sollen Mitwirkungsmöglichkeiten und Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden. Mit der Problem- und Potenzialanalyse sollen zunächst die spezifischen sozialräumlichen und städtebaulichen Strukturen des Untersuchungsgebietes analysiert, bislang identifizierte Handlungsansätze fokussiert und mögliche Schwerpunkte innerhalb der Städtebauförderung herausgearbeitet werden.

Dazu habe ich Herrn Buschhüter auch schon eine Antwort geschrieben:

 

Wenn man Sprüche wie ’soziale Stadt‘, ‚Erhöhung der Lebensqualität‘ oder gar ‚Stadtverdichtung‘ hört, wird jedem denkenden Menschen, der selber in so einem Viertel wohnt, schwächlich in den Knien.

Wie bei den Herrschaften, die für die ‚Metropolregion Hamburg‘ arbeiten, handelt es sich auch hier um Personen mit gut dotierten Posten, die aber in der Regel selber fernab der tatsächlichen Probleme wohnen!

Immer werden solche Pläne für Stadtteile gemacht, die schon heute genügend Probleme haben, sei es in der Bevölkerungsstruktur oder im sozialen Standard.
Seltsamer Weise gibt es solche Pläne nicht in Nienstedten, Blankenese oder dem Alstertal!?

Da werden viele schöne Pläne veröffentlicht, die letztlich keinerlei rechtlich bindende Wirkung haben.
Eine Spielwiese für Theoretiker, die gerne mit wohlfeilen Sprüchen um sich werfen, wohl wissend, daß sie selber von den Auswirkungen ihrer eigenen Pläne nicht betroffen sein werden. Danke.

Der Victoria-Park ist das beste Beispiel dafür, wie rücksichtslos Verwaltung und Politik mit der Bevölkerung und ihrem Umfeld umgehen. Unser Aller Dank wird ihnen für dieses ach so SOZIALE DENKEN gewiß sein.

Gerade Sie, Herr Buschhüter, haben sich doch vehement über den Abendblatt-Artikel beschwert, der die Probleme Rahlstedts behandelte. Auf DIESE WEISE werden sie noch verstärkt.

Auf der Tagung gestern in der Hafen City Universität wurde das Prinzip B.A.N.A.N.A. erwähnt: ‚Build Absolutely Nothing Anywhere Near Anybody‘. (‚Bauen Sie absolut nichts in der Nähe von Jemandem‘).
Dieses aber gilt NATÜRLICH nur für die reichen Quartiere!
Weil die Politiker wissen, daß sie bei solchen Plänen in den reichen Stadtteilen auf Granit beißen, denken sie, daß man das mit den sozial schwachen machen kann. DORT rechnet man nicht mit Widerstand. Oder man verkauft diesen dann noch als ‚Mitarbeit‘ oder ‚Beteiligung‘ der Bevölkerung.

Auch die Wochenzeitung MARKT berichtete über diesen Plan:

Markt100617RahlstedtOstProblemePotential

Und Farmsen und Berne sollen auch schon mal auf solche Planungen eingestimmt werden.

Markt170617WasWirdAusFarmsenBerne

Schon im Oktober letzten Jahres habe ich dazu und über die geradezu wahnsinnigen Pläne der Senatorin Stapelfeld von der BSU über den ‚Wahnsinn in Beton‘ geschrieben, der jetzt, nett verklausuliert Urständ feiern soll! Und wir Bürger werden sogar noch an diesem Mist beteiligt!

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/10/12/der-wahnsinn-in-beton/

In den Dokumenten, die man sich über die Links in Buschhüters Artikel ansehen darf, damit wir einen Einblick bekommen, wie solche tollen Pläne und Entwicklungen aussehen können, werden uns ausgerechnet der Bahnhofsvorplatz und der kleine Platz unten an der Wandse als hervorragendes Beispiel angepriesen.

Gerade der Bahnhofsvorplatz ist ein grandioses Trauerspiel von Stadtplanung. Die tollen Bahnhofarkaden entpuppen sich als mehr als einfalslose Architektur, die man uns da hingesetzt hat. Nur die Fahrschule hält sich da noch wacker!

Dieses Foto zeigt unser altes Bahnhofsgebäude kurz vor seinem Abriß. Eigentlich alle Menschen, die ich kannte, wollten dieses Gebäude erhalten, und mit etwas Fantasie hätte man es sicherlich einer sinnvollen Verwendung zuführen können. Als Kulturhaus für Rahlstedt hätte es zum Beispiel gute Dienste leisten können!

Foto-0028

Das völlig seelenlose langweilige Gebäude heute wird in diesen Dokumenten als ‚Bahnhofsarkaden‘ angepriesen und als hochwertig bezeichnet.

Und das Leben auf der Bahnhofstraße wurde ganz sicher dadurch nicht unbedingt zum Rasen gebracht! Höchstens, daß der McDonalds dort immer wieder dafür sorgt, daß Wildparker den Taxistand zustellen.

Und auch der kleine Park unten an dem mickerigen Stückchen Wandse (OK, das sieht ganz niedlich aus) war keinesfalls unumstritten und sorgte für einen Eklat nach dem anderen.

Erst fällte man dort die schönen Linden, weil die irgendwie unpraktisch waren, und pflanzte dort ein paar PALMEN, die nur mal eben schlappe 25.000 Tacken verbrieten. Daß sich diese nur bedingt bei uns heimisch fühlen würden, hätte sich nicht nur der zuständige Gärtner, sondern auch die ‚Landschaftsplanung‘ im Bezirksamt Wandsbek denken können!

Und auch der tolle neue Belag dort hat den extremen Vorteil, daß man dort bei Regen, ähnlich wie beim Jungfernstieg, Eisbahn spielen kann!

Diese ARMEN PALMEN bekamen den Beinahmen ‚Fluch der Karibik‘, was mehr als nur zutreffend war und aufzeigte, wie wenig realistisches Denkvermögen in der Verwaltung beheimatet ist.

Der Fluch der Karibik 1

Der Fluch der Karibik 2

Hier haben die Bürger damals die Sache völlig zutreffend kommentiert!

Und heute versuchen die Politiker und diesen MIST als Erfolg zu verkaufen!
Nachdem dann auch der letzte Strunk eingegangen war, wurden diese Teile durch STIELEICHEN ersetzt, die auch heute noch, nach einigen Jahren, immer noch wie Besenstiele in der Landschaft stehen!

Ein Siegeszug nachhaltiger Stadtplanung zum Wohle der Bürger. Vor allem der in Rahlstedt!

 

 

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