Hamburgs Wirtschaftsförderer Strittmatter zwischen finanziellen Desastern, undemokratischen Ansichten und brachialer Umweltzerstörung!

Aktualisiert am 2. Mai. 2017

https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/57180/haushaltsplan-2017-2018-nachbewilligung-nach-%c2%a7-35-lho-im-einzelplan-7-9-1-und-9-2-sowie-ver%c3%a4nderung-des-haushaltsbeschlusses-2017-2018-optimierung.pdf

Diese Eingabe des SENATS an die BÜRGERSCHAFT öffnet, so wie ich das sehe, der KORRUPTION Tür und Tor!

Hier sollen über die HIE, die gerade eben gegründet wurde, alle im Wege stehenden Hindernisse mal eben nonchalant umgangen werden!

Sogar das Risiko bei Bodenverschmutzungen möchte die Stadt selber tragen, damit potentielle Investoren nich verschreckt werden.

Es ist schon schlimm, wie in Hamburg der Senat mit allen Mitteln die demokratischen Wege zu umgehen versucht! Und ALLES mit HILFEN und UNTERSTÜTZUNG der GRÜNEN! Toll!

Um die Wirtschaftskraft in Hamburg weiter zu stärken, wird Hamburg die Rahmenbedingungen für die Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen
verbessern.
Sprich: Man braucht also bald überhaupt keine gesetzlichen Voraussetzungen zu erfüllen! weder in Sachen Landschaftsschutz noch bei baulichen Vorschriften! Man kann eigentlich ALLES mal eben umgehen, solange man dem Senat verspricht, Arbeitsplätze zu schaffen, die möglicherweise niemals entstehen!
Für die bereits in der Vermarktung befindlichen und kurzfristig am Markt zu platzierenden Gewerbe- und Industrieflächen wird das Schadstoffpotential (Altlasten, Kampfmittel etc.) ermittelt und die potentiellen Beseitigungskosten kalkuliert, so dass für die Planungen der Unternehmen von Anfang an belastbare Informationen vorliegen.
Durch den Einsatz der HIE erfolgt die Vergabe von Grundstücken schneller und unbürokratischer. Bei Vorlage einer entsprechenden Baugenehmigung soll der Käufer bzw. Pächter bereits am Tag nach dem Abschluss des Grundstückskaufvertrages bzw. Erbbaurechtsvertrags mit dem Bau beginnen können, wenn er seinerseits die Voraussetzungen geschaffen hat.
Man darf begeistert sein, wie man ankündigt, geltendes Recht mal eben so zu umgehen! Das macht man dann per EVOKATION, sollte sich die Bürgerschaft oder gar ein Bezirksparlament querstellen wollen!

Zurück zum Originalartikel:

Buswerbung

Jou, Herr Strittmatter, DAS wollen und werden wir! Ihnen und Ihren Kämpfern gegen die Interessen der Bürger und die aktiven Steuergeldverschwender und Umweltzerstörer wollen und werden wir solange auf die Nerven gehen, bis Sie und Ihre Mannen begriffen haben, daß undemokratische Zustände nicht das sind, was  wir wollen!

Wenn es nach Ihnen ginge, dann würden Sie ganz Hamburg zupflastern lassen! Sicherlich auch den Stadtpark oder den Ohlsdorfer Friedhof!

WOZU brauchen wir solche völlig nutzlosen Flächen, die man doch so wunderbar für neue Industrie- oder Gewerbeansiedlung viel besser nutzen könnte?

„HAU WECH DEN SCHEISS!“ ist Ihre Devise, wann immer Sie irgendwo antreten. Ohne jede Rücksicht auf die Notwendigkeiten und Gefühle der Bevölkerung und oft auch ohne jede wirkliche Begründungen!

Wie sagte es der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle Lichtwark um 1900: „Die Freie und Abrißstadt Hamburg“!

Sie sind für die ‚Werbung‘ für die Stadt Hamburg, aber auch für die ganze Metropolregion Hamburg als deren neuer Sprecher zuständig! Sie erzählen uns jede Menge Märchen, was den Nutzen Ihrer Pläne für Hamburg und die Region betrifft. Dabei haben Sie uns in den wenigen Jahren, die Sie nun schon der ‚Hamburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH‘ vorstehen, reichlich RIESENPLEITEN eingefahren, die Sie uns vorher als für die Stadt UNBEDINGT verkaufen wollten! Irgendwelche Nachweise für tatsächliche Erfolge kann ich nirgends  finden.

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Wir erinnern uns ungerne an die IBA, die uns viel Geld gekostet hat, aber nur einen Haufen enorm überteuerter Häuser hinterlassen hat, einschließlich des Behördengebäudes für Stadtentwicklung etc. Alles Gebäude, in denen heute entweder keiner wohnen möchte oder es sich leisten kann, dort einzuziehen!

Das hüpfende Mänchen steht immer noch in der Landschaft herum und erinnert uns an dieses Desaster. Aber ich nehme an, daß SIE uns auch die Elbphilharmonie als enormes Erfolgsprojekt verkaufen wollen. Ich habe dazu zwar noch kein nachweisbares Zitat gefunden, aber es wäre ganz in Ihrem Auftretungsmuster.

Eines der besten Beispiele ist das Desaster um den ‚Holzcube‘!

http://www.bauwelt.de/themen/betrifft/Der-Fall-Woodcube-2105114.html

Die Wohnungen im Hamburger Woodcube werden aktuell für 4500 Euro pro Quadratmeter angeboten.

CR | Das ist die Diskussion, die wir im Nachgang mit der IBA geführt haben: Die IBA behauptet, wir hätten den „smart price“ nicht halten können – nur weil der Investor jetzt die Wohnungen viel teurer anbietet! Die IBA musste das Projekt in den Smart-Material-Sektor stecken, damit es überhaupt noch irgendeinem Anspruch der Bauausstellung genügt. ….

Noch einmal zum Verfahren. Die IBA hat einen innovativen Wettbewerb durchgeführt, hat aber kein Geld, die Ergebnisse zu realisieren. Was ist besser: Mit einem privaten Investor Kompromisse eingehen – oder gar nicht bauen?

DR| Auf der einen Seite fordert die IBA Innovationen, die jenseits der Norm sind, auf der anderen Seite Konstruktionen, die geprüft und zugelassen sind. Das ist eine Dialektik, die man nicht zusammenbekommt.

Tja, eigentlich war diese Veranstaltung nicht anderes, als eine gigantische Steuergelderverbrennungsmaschine, bei der eigentlich NUR SIE persönlich profitiert haben, denn Ihr Gehalt läuft ja weiter, auch wenn Ihre Pläne desaströs sind.

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Die IBA ist ja leider nicht der einzige dunkle Punkt in Ihrer Hamburger Dienstkarriere. Es folgt, wahrscheinlich noch erheblich schlimmer, die IGS in Wilhelmsburg und auf der Elbinsel. Diese war der absolute Höhepunkt (nach der Elbphilharmonie) der Fehlplanung und Verschwendung von Steuergeldern!

http://www.abendblatt.de/hamburg/article132998477/Steuerzahlerbund-kritisiert-Gartenschau-als-Desaster.html

Das Finanzdesaster der Gartenschau igs

Laut Steuerzahlerbund hat der Senat nicht entschieden genug auf die schlechten Besucherzahlen der Internationalen Gartenschau in Wilhelmsburg 2013 reagiert. Das Ergebnis ist bekannt: Am Ende der igs stand ein Minus von 37 Millionen Euro. ….

Ein einfach überwältigendes wirtschaftliches Ergebnis! In jeder Industrie wären Sie längst entfernt worden! Nicht aber in Hamburg, denn mit Ihrem persönlichen Buddy, dem als Totschläger rechtskräftig verurteilten Senator Horch von der BWVI, kommen Sie ja derart gut klar, daß sie nicht nur im gleichen Haus residieren, sondern auch noch jede Forderung Ihrerseits genehmigt bekommen. Horch hat nichts Eiligeres zu tun, als uns jeden Ihrer Pläne als absolutes Non-plus-ultra zu verhökern!

Und wir sind ja keinesfalls am Ende der Liste Ihrer ‚Erfolge‘, denn da wäre ja noch die OLYMPIABEWERBUNG von Hamburg!

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http://www.hwf-hamburg.de/presse/4613174/0710-pm-er/

Olympia-Bewerbung stärkt Hamburg im Wettbewerb

Die deutsche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 mit Hamburg als Austragungsort sorgt schon heute für eine verstärkte Wahrnehmung Hamburgs bei der internationalen Wirtschaft. Dr. Rolf Strittmatter, Geschäftsführer der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH: „Hamburg gehört zu den Top 5 Immobilienstandorten in Europa. Durch die Olympia-Bewerbung besteht die Chance, diese Position noch auszubauen. Auf der EXPO REAL war schon jetzt zu spüren, dass das Interesse an Hamburgs als Investitionsstandort stark gestiegen ist“.

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Tja, unglücklicherweise haben Sie auch HIER mal wieder die Reaktionen unserer Hamburger Bevölkerung derart naiv unterschätzt und damit ein ebenfalls großes finanzielles Desaster hervorgerufen. Wenn ich richtig informiert bin, hat NUR die Bewerbung bis zur Ablehnung durch die Bevölkerung etwa 12.000.000,- € Steuergelder verbraten! Danke! Aber mit ein bißchen weniger Naivität hätten Sie die Meinung der Menschen schon erahnen können! Nun ja, wie immer extrem professionell reagiert! Danke!

Und dann haben wir da noch Ihr offensichtliches Problem mit der direkten Demokratie und BÜRGERBETEILIGUNG im speziellen! Alles nur hinderlich! Das verlangsamt nur die Ansiedlung von Gewerbe!

Das erste ‚interkommunale Gewerbegebiet‘, das man zwischen HH-Großlohe und Stapelfeld plant, liegt Ihnen sicherlich ganz persönlich am Herzen, denn schließlich plädieren SIE doch für eine ungehindertes Angebot und den zügigen Ausbau der Gewerbeflächen!

In der Planung sind nur hier zwischen Hamburg und Stramern 1.000 ha bis 2030, aber Sie haben sich ja schon 5.000 ha in der Metropolregion ausgekuckt. Klasse! Da wären wir hier ja noch gut dran!

http://metropolregion.hamburg.de/gewerbeflaechen/

Raum für unbegrenzte Möglichkeiten

Die Metropolregion Hamburg verfügt über weit mehr als 5.000 ha Gewerbeflächen. Rechnerisch ist dies viel mehr als die Prognose für Neuansiedlungen erwarten lässt. Doch die Flächen weisen weder eine einheitliche Qualität ihrer Ausstattung aus, noch sind sie gleichmäßig in der Region verteilt. ….

Gesuchte Standards: Premiumgewerbeflächen

GEFEK hatte auch die Aufgabe, die Qualität der größten Gewerbeflächen der Metropolregion zu beurteilen und mit den Anforderungen des Marktes zu vergleichen. Betrachtet wurden alle Gewerbegebiete, die eine Fläche von mehr als fünf Hektar aufweisen bzw. mehr als einen Hektar im dicht bebauten Hamburg – in Summe 4.717 ha. Mit immerhin 64% erfüllen fasst zwei Drittel dieser Flächen die höchsten Standards hinsichtlich der Infrastrukturausstattung und vor allem hinsichtlich der Erreichbarkeit. Wie zu erwarten, liegen die meisten Flächenpotentiale im Hamburger Umland….

Allerdings kann man den folgenden Äußerungen kaum Glauben schenken, wenn wir uns die Realität im Zusammenhang mit dem B-Plan Rahlstedt 131 betrachten

Zusammenarbeit in der Gewerbeflächenentwicklung

Der Titel des umfassenden Leitprojektes der Metropolregion könnte auch als Zusammenfassung der Empfehlungen aus dem Gutachten gesehen werden. Schwerpunkt bildet eine nachhaltige Flächenentwicklung, die Gewerbeflächen nur an geeigneten Orten unter Berücksichtigung aller relevanten gesellschaftlichen und ökologischen Aspekte empfiehlt. Besonders Alt- und Brachflächen sollten wieder als Standorte aufgewertet werden.

Das SIE, Herr Strittmatter, ja nun mal der Sprecher für die Metropolregion sind, müssen wir SIE auch dafür verantwortlichen machen, was da zwar gefaselt aber letztlich nicht gehalten wird!

Auch hier steuern Sie mit voller Fahrt einem riesigen finanziellen Desaster entgegen!

DAS SCHLIMMSTE aber ist, daß die HWF unter IHRER LEITUNG offenbar NICHTS von irgendwelchen Bürgerbeteilgungen hält, denn in Ihrem Heft ‚WIR im Norden‘ in der Ausgabe Nr. 2 von 2016 fordern Sie oder die HWF gnadenlos die Redzierung aller Bürgerbeteiligungen möglichst auf Null. Ja es wird dort sogar dafür plädiert, die Klagerechte der Naturschutzverbände wieder zurückzuschrauben!

Wenn es nach IHNEN ginge (Gott sei Dank tut es das nicht!), dann würden Sie jedwede Mitspracherechte anullieren, munter drauf los planen und Natur plattmachen, egal, was es kostet!

Screenshot-(1508)

Hier die FORDERUNGEN des WIRTSCHAFTSRATES aus dem besagten Heft!

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Oder, aus dem gleichen Heft, der Beitrag des Ex-BGH-Chefs Papier:

Screenshot (1505)

Tja, da kann man nur immer wieder feststellen, daß wir gerne überdeutlich sehen müssen, in welchen professionellen und rücksichtsvollen Händen wir uns im Falle der Wirtschaftsplanungen befinden! Also in IHREN Händen! Danke!

unter-geiern-061216

Nachtrag:

Gerade läuft diese Meldung ein.

Der gute Strittmatter hat eine neue Unterfirma gegründet: Die Hamburg Invest!

Damit soll es leichter werden für Firmen, Gewerbeflächen zu finden! Nun ja.

Markt290417GruendungHamburgInvest

Lieber Herr Strittmatter:

Hier gebe ich Ihnen mal diese etws geschmacklose Werbung mit, die aber zu Ihrem Lebenslauf paßt! Hat nur einen Nachteil: Man kann nicht mehr hören, was um einen herum abgeht!

Perverse Werbung

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