Zweifelhaftes (Verkehrs)Gutachten, Gefälligkeitsgaben und Korruption!

DUNKLE WOLKEN ÜBER STAPELFELD!

Wenn dieses ’neue‘ Verkehrsgutachten durchkommt, dann können sich die Stapelfelder schon gratulieren, denn die werden selbstverständlich massenweise zusätzlichen Verkehr bekommen, darunter durchaus auch Schwerlastverkehr!

20170417_124432

Hier die beiden Gewerbegebiete, die uns innerhalb der nächsten Jahre beglücken sollen, wenn es nach dem Investor Jebens und dessen Kumpels vom Hamburger Senat, allen voran King Olaf, geht!

23-85984523-23-85984524-1484609443

Nun ist es da, das ’neue‘ alte Verkehrsgutachten, das schon auf den Schwesterseiten für Kommentare gesorgt hat.

Da es sich bei diesem ‚Gutachten‘ um den typischen Fall eines GEFÄLLIGKEITSGUTACHTENs handelt, das auch noch von unserem Bezirksamt genutzt wird, obwohl es durch den Vorteilsnehmer der Planungen finanziert wurde, ist es schon EIN SKANDAL AN SICH!

Vom ‚Inhalt‘ ganz zu schweigen, der zwar angeblich von einem professionellen Ingenieurbüro erstellt wurde, aber einen geradezu umwerfend laienhaften Gesamteindruck bietet! Nicht nur, daß Herr Wolfgang Bielke vom Ingenieurbüro BKP, die mit der WFW Nord Consult zusammenarbeitet und, wie es den Anschein hat, ebenfalls mit der Firma ARGUS Hamburg, von der wohl viele der Zahlen übernommen wurden, zusammengearbeitet hat. ARGUS wurde in unseren Kreisen dadurch berüchtigt, daß sie die Zahlen und ‚Lösungsvorschläge‘ für das Kapitel ‚Verkehr‘ im sogenannten Gutachten vom Dezember 2015 lieferte, das bis heute vom Bezirksamt Wandsbek als Grundlage für die B-Pläne Rahlstedt 131 / Stapelfeld 16 genutzt wird.

Diese Firmen haben in einer auszugsweisen Vorstellung dieses Gutachtens in Stapelfeld im Januar 2017 die neuen Gewerbeflächen als ‚göttlich‘ vorgestellt, was deren Neutralität ad absurdum führt!

einfachgoettlich

Da wir ja bestätigt bekommen haben, daß sich das Bezirksamt Wandsbek das ’neue‘ jetzt vorliegende Gutachten vom Nutznießer der Planungen Jebens hat bezahlen lassen, um ‚Steuergelder zu sparen‘, tut sich die Frage auf, ob auch das alte ‚Gutachten‘ schon von ihm bezahlt wurde!

Frage: Was hat eigentlich so ein Verkehrsgutachten gekostet? Das dürfte schon ein ordentlicher Batzen von einigen zehntausend Euro sein, wenn nicht gar noch mehr.

Einiges spricht für eine ‚gemeinsam finanzierte‘ Zusammenarbeit. Das ergab schon die Tatsache, daß das Bezirksamt in Sachen ‚Große Heide‘ mit dem Landschaftsplanungsbüro Jacob und deren Wurmfortsatz TOLLERORT eng zusammenarbeitet, die ja auch gleichzeitig (oder NUR?) auf der Gehaltsliste Jebens steht! Möchte man hier auch Steuergelder sparen?

Herr Klein vom Bezirksamt damals auf meine Frage hin war der Überzeugung, daß Frau Jacob 100%ig vertrauenswürdig sei und man gerne mit ihr zusammenarbeiten würde! Versteht sich!

Zunächst einmal die Links, worunter ich mich schon mit Korruption im Amt oder den seltsamen Kooperationen des Amtes mit Firmen von Jebens beschäftigt habe. Da ist interessant, daß Korruption in Ämtern besonders stark ist, wenn es sich um BAUPLANUNGEN handelt!

KORRUPTIONSARTIKEL im BLOG:

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/eklatante-luege-des-bezirksamtes-wandsbek/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/19/das-bezirksamt-wandsbek-gibt-korruption-zu/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/17/korruption-im-oeffentlichen-dienst/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2016/12/14/unlautere-interessensverquickungen-oder-doch-schon-korruption/

https://antivictoriapark.wordpress.com/2017/04/12/die-luegen-der-politiker-ueber-unabhaengige-verkehrsgutachten/

Nun aber zurück zum sogenannten ‚Gutachten‘.

Falls Jemand Interesse hat, so habe ich eine komplette TONAUFZEICHNUNG (kein Bild) der Vorstellung des Gutachtens. Dazu auch die Fragen und Antworten der anwesenden Politiker und des Gutachters selber. Vor allem gegen Ende wird es wirklich peinlich.

Diese Aufzeichnung gebe ich aber nur an wirklich Interessierte ab, zumal die Datei ziemlich groß ist. Aber wir sind dadurch in der glücklichen Lage, WÖRTLICH zitieren zu können, sollte dieses notwendig sein! Die Dauer der Aufzeichnung beträgt etwa 1h 20 m!

Besonders aufschlußreich ist DAS, was man NICHT hört, nämlich Protestrufe zum Beispiel der GRÜNEN in Person des guten Herrn Schweim, denn hier ging es einige Male auch gegen die Lieblinge der GRÜNEN, die Radfahrer oder Fußgänger! Auch und vor allem bei dem Thema SUPERKREISEL vor der Auffahrt zur BAB A 1, wo gerade diese beiden Arten der Verkehrsteilnehmer der STÖRFAKTOR sind! Aber dazu komme ich noch später.

Zu den Firmen, die hier mal wieder arbeiten durften, brauche ich nichts mehr zu schreiben, da ich das schon im Beitrag über ’neutrale Verkehrsgutachten‘ getan haben. Der Link steht oben in der Liste.

Wir dürfen aber feststellen, daß der Ersteller Herr Bielke keinen guten Tag bei der Vorstellung seiner ‚Arbeit‘ hatte. Rethorisch schlecht (viele Ähhhs!) und stotternd, wenn man ihm Ungenauigkeiten oder gar fehlende Daten vorwarf. Immerhin mußte der Versammlungsleiter Rieken (SPD) ihn mehrfach fragen, ob er JETZT in der Lage sei, zu antworten? Meist war er das nicht, und wenn er etwas sagte, stotterte er.

Das gesamte ‚Gutachten‘ kann sich jeder Interessierte hier runterladen!

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036189123059/189123059/01207384/84-Anlagen/01/VTU_Bericht_170314.pdf

Und die Anlagen dazu.

https://sitzungsdienst-wandsbek.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036189123059/189123059/01207384/84-Anlagen/02/VTU_Bericht-170314-Anlagen.pdf

Zunächst noch einmal der OFFIZIELLE TEXT (Drucksache 20-4219) zur Sitzung:

Screenshot (1456)

Wir werfen einen kurzen Blick auf die Straßenzüge, die grundsätzlich den zu erwartenden steigenden Verkehr aufnehmen müssen:

Karte-Verkehrssituation

Für den Hauptverkehr werden die Straßen ‚Stapelfelder Straße‘, ‚Alte Landstraße‘ und Höltigbaum (Ring 3) die Hauptlast tragen müssen. Dazu die geplante Stichstraße, die von der Stapelfelder Straße zur L 222 gebaut werden soll.

Geworben wird vom Investor in trauter Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Wandsbek (eigentlich dem Senat) zwar vor allem mit dem nahen AUTOBAHNANSCHLUSS zur A 1, aber es ist unbestritten, daß sich das Gros des Verkehrs von und in Richtung das Zentrums Rahlstedt und von und nach Sasel / Berne bewegen wird. Die Schätzungen gehen bis zu 70% und mehr, da wohl die meisten der Arbeitnehmer in den neuen Gewerbegebieten in Hamburg selber wohnen werden, was sie ja eigentlich auch sollen, denn man plädiert doch dauernd für ORTSNAHE ARBEITSPLÄTZE (schon im B-Plan Rahlstedt 105 für den Merkurpark wurde dieses explizit erwähnt. Siehe dazu hier den Artikel über die Lüge der Arbeitsplätze). Das heißt, daß die Kreuzung Rahlstedter Straße, Sieker Landstraße und Stapelfelder Straße dürfte eine der hauptbelasteten werden. Dazu dann der Teil, der von dort in Richtung Rahlstedt führt, der nur zwei-spurig ist und heute schon selbst zu normalen Verkehrszeiten erheblich belastet ist.

Weiterhin wären es die Kreuzung Sieker Landstraße / Höltigbaum und die Belastungen der Straßen Alte Landstraße und die Durchfahrt durch Stapelfeld von und in Richtung Autobahn.

Auf dieser Karte sehen wir die Plätze, an denen der Gutachter gezählt haben will:

Screenshot (1465)

Dabei wurden zwei Orte (wissentlich?) VERGESSEN:

Die Kreuzung Bargteheider Straße / Meiendorfer Straße und dem Höltigbaum (Ring 3) und die derzeit sehr viel genutzten Schleichwege vor allem durch den kleinen Wiesenredder! Beides wichtige Punkte, was selbst bei SPD und GRÜNEN zu Kritik führte. Traute Buck hatte da mit ihrer Wortmeldung zum Problem Wiesenredder einen neuralgischen Punkt angesprochen und AUFGEDECKT, denn dieses Manko war ganz offensichtlich auch den schlauen Mitgliedern des Ausschusses nicht aufgefallen. Schleichwege sind zwar bei nahezu allen Autofahrern populär, gehören aber offensichtlich nicht in das Repertoire eines ‚professionellen‘ Verkehrsgutachters!

Die Abgeordneten waren viel zu glücklich über die Zahlen, die andeuteten, es gäbe gar keine nennenswerte Steigerung des Verkehrs durch die beiden neuen Gewerbegebiete, und das bißchen könne man leicht mit Ampelschaltungen oder ein paar baulichen Maßnahmen in den Griff bekommen.

Nett ist, daß man offenbar gar nicht erst intensiv neu gezählt hat, sondern schlicht und billig die Zahlen der Firma ARGUS übernommen hat, die diese in dem Gutachten vom Dezember 2015 veröffentlicht hat! Allerdings sollte das Niemanden überraschen, denn so bekommt man zwar ein ’neues‘ Gutachten, das aber NUR das bestätigt, was schon vorher feststand! Auf welchen Zahlen ARGUS basiert, blieb ein Geheimnis.

Der Bericht ist aus verkehrsplanerischer und verkehrstechnischer Sicht fortzuschreiben.
Die aktuellen Flächengrößen der geplanten Gewerbeflächen sowie weitere gewonnene Zähldaten auf dem Gebiet der Gemeinde Stapelfeld sind als Berechnungsgrundlage zu berücksichtigen. Die Ansätze der Aufteilung der Verkehrsströme aus den geplanten Gewerbegebieten gemäß dem gutachterlichen Bericht (Stand Dezember 2015) wurden seitens der Planungsbeteiligten bestätigt und werden für die weiteren Betrachtungen beibehalten.

Offensichtlich hat Herr Bielke kaum oder gar keine eigenen Zählungen durchgeführt, sondern nur Zahlen genutzt, die schon vor 2015 (für das damalige Gutachten) erstellt wurden. Screenshot (1467)

Screenshot (1466)

Diese Bilder stammen aus dem ‚Gutachten‘ von 2015, erstellt von ARGUS Hamburg, deren Quellen auch nicht wirklich gut nachvollziehbar sind, wie ich das sehe.

Man erzählte uns, man habe die Zahlen in der Regel geschätzt nach dem Bosserhoff-Verfahren, das uns Allen natürlich völlig unbekannt ist, wohl auch den anwesenden Politikern und Beamten, wenn man mich fragt. Was wissen DIE eigentlich überhaupt?

Zwecks Weiterbildung hier Links zu den Seiten des guten Herrn Bosserhoff:

http://www.dietmar-bosserhoff.de/Verkehrserzeugung.html

http://www.dietmar-bosserhoff.de/download/Tagung_Niederlande_Bosserhoff.pdf

So kommt man dann (Kapitel 2.3.2) zu der Erkenntnis, daß der Verkehr sich wohl maximal um etwa 10% erhöhen wird, und das immerhin bis in die Jahre 2025 / 2030. Dabei wurde allerdings die mittelfristige Wirtschaftsplanung bis 2030 für die Metropolregion Hamburg und der Entwicklung entlang der A 1 bis Fehmarn nicht berücksichtigt!

Nett sind die charkterisierten Verkehrsqualitäten bestimmter Kreuzungen, zum Beispiel der vom Höltigbaum (Ring 3) und der Sieker Landstraße (L 222) im Kapitel 2.3.5.1.

Wir gehen die vorgestellten Knotenpunkte durch:

Zuerst die Kreuzung Rahlstedter Straße / Stapelfelder Straße und Sieker Landstraße.

Diese kommt durchweg nahezu hervorragend bei weg. Nichts, was die derzeitig vorhandene Ampelanlage nicht bewältigen könnte, zumal diese ja mit einer ausreichenden Marge versehen wäre. Hier wäre eine bauliche Änderung kaum vonnöten. Da kann Alles so bleiben, wie es ist.

Das soll man bloß nicht denen erzählen, die da manchmal von Edeka bis über diese Kreuzung lockere 10 Minuten und mehr stehen. Und danach folgt sowieso der Horror pur, und das oft zu eigentlich normalen Tageszeiten. Vor allem, wenn dann noch vor dem Fahrradladen ein LKW zum Entladen steht, was nicht selten vorkommt!

20170413_134517

Hier jetzt Fotos der besagten Kreuzung des Ring 3 (geradeaus würde die alte geplante Trasse weiterlaufen) auf die Sieker Landstraße nach rechts in Richtung Rahlstedt und nach links in Richtung Autobahn und Merkurpark.

Das rechte Foto ist aus Richtung Rahlstedt.

Zum Zeitpunkt dieser Fotos war es relativ ruhig, aber in Spitzenzeiten benötigt man schon reichlich Zeit, um über diese Einmündung zu kommen. Auch sind bauliche Veränderungen nicht nötig.

Leider habe ich im Moment kein Foto der Kreuzung Meiendorfer Straße / Höltigbaum, denn da herrscht heute schon ein gigantisches Verkehrsproblem mit oft sehr langen Wartezeiten! Erst recht in Richtung Berne / Sasel, denn in die Richtung läßt sich die Straße keinesfalls erweitern.

Etwas schlechter kommt dann ein paar hundert Meter weiter die Einfahrt zum Merkurpark weg. Wobei man ja auch noch die zum Gewerbegebiet Neuer Höltigbaum überqueren muß. Auf dem Bild fahren wir in Richtung Rahlstedt, wobei dann der MP natürlich links liegt.

20170413_131429

Kurz danach in Richtung Autobahn würde dann die neue Einmündung der Planstraße A auf die L 222 kommen, die mit dem gleichen Standard erstellt wurde, wie die hier am Merkurpark, also offenbar mit keinen wirklich guten Ergebnissen.

Screenshot (1421)

Hier sehen wir genau diesen Bereich im derzeitigen Zustand, unmittelbar vor dem Grundstück des Gutshauses (heute Hotel): Etwa 50 m in die Blickrichtung würde eine Ampelanlage kommen, die den Verkehr von den Gewerbegebieten regeln soll!

Das untere Bild zeigt die Straße unmittelbar vor dem Gutshof, dessen Einfahrt bei der Mauer links wäre. Die neue Einmündung wäre dort, wo das letzte Fahrzeug zu sehen ist.

20170413_131215

Natürlich muß die Einfahrt selber neu gebaut werden, aber es genügen nach der Lichtanlage etwa 70 m vierspurige Straße zum Einfädeln, um das Stauproblem zu beseitigen! DANACH kann die Alte Landstraße (L 222) weiterhin zwei-spurig bleiben, bis hin zur Autobahn!

Hier ein kleiner Blick auf diesen Teil zu einer ganz normalen Tageszeit (früher Nachmittag zum Zeitpunkt der Aufnahmen). Der Blick geht in Richtung Rahlstedt. Der Verkehr in Richtung BAB.

DSCF3383

Richtig niedlich wird es jetzt, wenn wir uns die Kreuzung L 222 / Groot Redder (Abzweigung Richtung Stapelfeld) betrachten. Auf dem Bild, kommend von der Autobahn, nach links abbiegend. Nach rechts geht es zur berüchtigten MVA Stapelfeld.

20170413_130041.jpg

Hier kann man in der Realtität schon mal aus Richtung Rahlstedt kommend (Blickrichtung geradeaus) eine Weile stehen, bevor man über die Kreuzung gekommen ist.

Einer der entscheidenden Punkte des Gutachtens ist dann der Punkt Auffahrt zur BAB!

Links vom Groot Redder kommend, recht von Siek.

Hier attestiert man immerhin genau das, was die WAS schon seit Langem beklagt: Die Auslastung ist GRENZWERTIG! WOW!

Und JETZT kommt der HÖHEPUNKT des ‚Gutachtens‘: ZWEI SUPERKREISEL!

Im Gegensatz zum WAS, der immer wieder, wenn auch unerhörtdurch KIEL, den vier-spurigen Ausbau der L 222 fordert, behauptet unser Gutachter, daß es dieses gar nicht bedarf. Ebenso keines flächenfressenden Kleeblattes für die BAB-Auffahrt. Zwei SUPERKREISEL genügen. OHNE Lichtanlage! Und das erzählt uns einer, der nach eigenen Angaben früher in Lichtzeichenanlagen gearbeitet hat!

Der erste dieser Turbo-Kreisverkehrsplätze soll am Groot Redder gebaut werden, der zweite dann an der Autobahn selber. Das EINZIG störende daran sei, daß man ja für die wenigen Radfahrer und Fußgänger eine Lichtzeichenanlage würde bauen müssen (warum leitet man die denn nicht durch einen Tunnel?). Man stelle sich mal das Chaos vor, wenn Omchen mit Gehwagen zur Hauptverkehrszeit die Ampel anwerfen würde!?

Was mich persönlich auch immer etwas erstaunt ist die Tatsache, daß es mal Zeiten gab, wo Kreisverkehre verteufelt und umgehend  abgebaut wurden. Stattdessen profitierten Männer wie Bielke von diesem Trend. Jetzt, wo die out sind und Kreisverkehre wieder in, hat er offensichtlich schnell die Seite gewechselt!?

Zu diesen Superkreiseln kann man hier weiterlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Magic_Roundabout_(Swindon)

http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article121419966/Der-neue-Superkreisel-hat-einen-Durchmesser-von-45-Metern.html

Tja, Freunde! DA staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich!

Und dann kommen wir noch kurz zum Problem STAPELFELD DORF!

Das Eingangsfoto soll den Einwohnern dort symbolisch zeigen, was ihnen blüht, denn wer glaubt, es würden sich die Autofahrer davon abhalten lassen, ihr Dorf zu durchqueren, wenn der Superstau auf der Alten Landstraße herrscht, dürfte sich eines Besseren belehren lassen müssen!

23-85984523-23-85984524-1484609443

Für die besorgten Bürger dort baut man einfach einen (kleinen) Kreisel und beschildert das Ganze in Richtung L 222. Dann gibt es noch eine kleine Straßenverschwenkung hier und eine Bushaltestelle in der Mitte der Straße, und FLUGS (It’s Magic!) ist dieses Problem gelöst!

WER, bitte, sollte dann schon noch versuchen, durch das Dorf zu fahren? Natürlich KEINER. Jedenfalls kein Profi, wie es Herr Bielke ist!

Screenshot (1373)

Und eben dieser Bielke ist nun auch der, der sich ÜBERHAUPT NICHT vorstellen kann, daß viele Autofahrer, zum Beispiel wenn die Rahlstedter Straße in Richtung Dorf verstopft ist, sich SCHLEICHWEGE suchen! Ne, gibt es ja gar nicht! SOOO doof können Autofahrer gar nicht sein!

Daß das heute schon ein großes Problem ist, hat Traute Buck bewegend dargestellt, was sogar die Herzen der SPD-Knaben da bewegt hat.

NEIN, Bielke konnte sich das gar nicht vorstellen, weshalb er diese Möglichkeiten in seinem ‚Gutachten‘ komplett vergessen hat! Auf diesen Fotos war gerade kein wirklicher Verkehr auf dem Wiesenredder, aber immerhin hat die Hamburger Polizei vor Kurzem eine eigene Verkehrszählung dort durchgeführt, weil ein wirklicher Bedarf dafür gegeben war! Leider liegen mir die Zahlen dieser Zählung derzeit noch nicht vor, aber die Anwohner können ganze Opernzyklen von ihren Lärmproblemen davon jodeln!

Apropos Verkehrslärm!

Diese Problem wurde in dem ‚Gutachten‘ NIRGENDS erwähnt, aber dazu hilft ein Blick in die offiziellen Kartenwerke unserer Stadt:

LaermkarteRahlstedt-Grosslohe191216

Tja, da dürften sogar eine Steigerung von ’nur‘ 10% den Ausschlag geben, um unerträglich zu werden!

Aber auch DAFÜR hatte Herr Bielke eine probate Lösung: WEGZIEHEN oder den Lärm in Kauf nehmen!

ER wohne schließlich am Winterhuder Weg mit 60.000 Autos pro Tag und wohne da gerne. Und er sei da hingezogen, obwohl er wußte, auf was er sich da einließ!

DANKE, Herr Bielke für diesen tollen informativen Vortrag. Danke für die Arbeit, die Sie sich gemacht haben, um diesem B-Plan auf die schwachen Füßchen zu helfen!

Mein Dank geht auch an Herr Jebens, der diesen Mist finanziert hat, natürlich nicht ohne Hintergedanken, versteht sich!

Und DANKE an das Bezirksamt Wandsbek, die damit so prima Steuergelder gespart haben und uns dieses ‚Gutachten‘ als NEUTRAL und ERNSTZUNEHMEND verkaufen wollen!

WIR ALLE dürfen erkennen, daß wir uns in wirklich guten Händen befinden!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s