Sollte man in die Politik gehen?

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‚Politik‘? Ist das was zum Essen? Nein, eher wohl zum Kotzen!

Wenn ich mal so die Erfahrungen der letzten Monate im Kampf gegen den Victoria-Park zusammenbringe, dann muß ich zu eben diesem Schluß kommen.

Und auch die Jahre im Kampf um ein sauberes Taxigewerbe haben da so ihre Spuren hinterlassen, obwohl ich etliche nachweisbare Erfolge verbuchen konnte.

In diese Sache um den Victoria-Park bin ich eigentlich gekommen, wie die Jungrau zum Kind. Meine Frau brachte mir ein WOCHENBLATT mit einem großen Artikel zum Thema, der mich ziemlich erschütterte, wobei ich leider zugeben muß, daß ich mich vorher eigentlich nie um die Belange unseres Stadtteils gekümmert habe. Das bewirkte, daß ich auch ein paar Monate im Rückstand lag, was die Planungen zum Victoria-Park betraf. Danach allerdings legte ich in der mir eigenen Art los. Und da ich derzeit ’nur‘ Rentner bin, hatte ich auch Zeit genug, mich in diese Sache einzuarbeiten und zu recherchieren. Dabei litt natürlich mein Taxiforum ( http://www.das-freie-taxiforum.com ) oder auch meine private Webseite http://www.taxiuniverse.de .

Aber man muß Prioritäten setzen, und als ich zum ersten Mal bemerkte, wie skrupellos die Abgeordneten eigentlich aller Parteien agierten, hatte ich mich festgebissen. Und wenn ich einmal dran bin, kommt der Bluthund in mir zutage. Das hat schon einmal einer 130-Mio-Schweizer-Firma ihre Pläne gekostet, worüber ich noch heute stolz bin.

Heute aber stehen wir gegen DREI LANDESREGIERUNGEN im Gefecht! Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben sich über ihre Wirtschaftsförderverbände zusammengeschlossen, um dieses erste interkommunale Gewerbegebiet durchzudrücken, was immer es kostet. Egal, ob Menschen, Tiere oder Pflanzen dabei draufgehen! Es gilt bei denen als ‚Leuchtturmprojekt‘, das als Beispiel für die ganze Republik dienen soll und würde, wenn es denn käme!

Und genau DAS gilt es zu verhindern. Und ich denke, unsere kleine Gruppe der ‚Bürgerinitiative Kein Rahlstedt 131‘ hat schon Einiges erreicht. Nicht nur, daß man uns (darunter auch mich) in allen Kreisen der Hamburger Parteien inzwischen haßt wie die Pest, so haben wir das Ganze Projekt inzwischen schon mal mindestens um 2 Jahre zurückgeworfen. Ein kleiner aber meßbarer Erfolg!

Schon früher hat man mich oft gefragt, warum ich nicht in die Politik gegangen bin, aber nach Jahren bei der SPD (Jusos) hatte ich keinen Bock mehr drauf als Helmut Schmidt dran kam. Da hatte es der erzkonservative Flügel dieser Partei endlich geschafft, den ROTEN GÜRTEL in Hamburg (Altona, Eimsbüttel, Wandsbek, Hamm und Horn und Billstedt) unter seine Kontrolle zu bringen. Und bisher sind meine derzeitigen Erlebnisse mit der Politik auch nicht gerade ermunternd.

Allerdings hatte ich wegen unseres Problems auch schon ins Auge gefaßt, vielleicht als Parteiloser anzutreten.

Da meldet sich heute mal wieder Jan Zobel auch aus Großlohe, der hier für die TIERSCHUTZPARTEI eintritt und bietet mir eine Kandidatur für den Bundestag an. Na ja, nicht daß ich mir irgendeine Chance ausrechnen würde, je dort sitzen zu können, wäre es aber vielleicht eine gute Chance, das Anliegen der Natur, und damit natürlich auch das der Menschen und Tiere, an die Öffentlichkeit zu bringen.

Aber natürlich ist das eine Sache, die gut überlegt werden muß, zumal es mir persönlich ja nur indirekt um den Tierschutz geht.

 

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