Die große LÜGE von den Arbeitsplätzen!

WIR SCHAFFEN ARBEITSPLÄTZE!

DAS ist das TOTSCHLAGSARGUMENT für nahezu alle Handlungen, die die regierenden Parteien, egal welche, zu allererst anführen, wenn es darum geht, gravierende Eingriffe in die Umwelt vorzunehmen, vor allem, wenn man neue Industrie- und Gewerbeflächen einrichten möchte, die ja zum größten Teil nicht auf Altflächen errichtet werden sollen, sondern auf neuen, die vorhandene Grünflächen versiegeln und die Natur schwer treffen würden.

ARBEITSPLÄTZE! WER, bitte, wagt es denn schon, dagegen sein Wort zu erheben? WER wagt es, diese These zu hinterfragen, in Zeiten, wo wir zwar angeblich immer weniger Arbeitslose haben, in Wirklichkeit die Zahlen aber immer noch erschreckend hoch liegen! Man würde sich ja umgehend als ASOZIALER DENKER entlarven. Dann lieber doch das Maul halten oder willig mitstimmen!

Diese Zahlen stammen von der Partei DIE LINKE und dürften die Realität widerspiegeln. Wir alle wissen, daß die Regierungen immer gerne die Zahl der Arbeitslosen kaschieren und Viele geschickt nicht in die Statistik einrechnen, damit diese hübscher aussieht.

Arbeitslosigkeit2017

Auch und gerade unter dem Blickpunkt einer beruflichen Integration von Millionen nicht ausgebildeter Zuwanderer wird dieses Thema wieder brandaktuell. Auch in unserem Falle, dem VICTORIA-PARK! Arbeitsplätze müssen her, egal, was es kostet!

Wir schauen zunächst einmal auf die Webseite der Hamburger SPD-Fraktion:

http://www.spd-fraktion-hamburg.de/wir-ueber-uns.html

 Wir über uns

Herzlich willkommen bei der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Für das, was die Menschen in Hamburg bewegt, haben die Abgeordneten der SPD immer ein offenes Ohr. Denn die politische Arbeit der SPD-Fraktion lebt vom engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Sprechen Sie Ihre SPD-Abgeordneten an. Besuchen Sie eine Sitzung der Bürgerschaft oder eines Fachausschusses. Machen Sie sich ein Bild davon, wie die Abgeordneten der SPD Politik für Hamburg gestalten.

Jou! DAS nenne ich mal erfreulich! Die leben im ENGEN AUSTAUSCH mit uns Bürgern! Klar! Erleben wir tagtäglich hautnah! DESHALB haben die auch umgehend unser Bürgerbegehren abgeschmettert und die ganze Angelegenheit um den ersten interkommunalen Gewerbepark Deutschlands an sich gezogen (evoziert)! Eine wirklich sehr bürgernahe und demokratische Handlungsweise!

Hier noch mal ein Blick auf die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten (von den GRÜNEN gar nicht zu reden), die es klaglos dulden, daß der Senat offensichtliche Begehren der Bürger mal eben evoziert und manchmal sogar die Bürgerschaft selber damit entmachtet! Natürlich IMMER zum Wohle der Stadt und der Bürger!

Wie sagte es mal Herr Wysocki (in der Mitte des Bildes) so schön zu mir: „Herr Napp, Sie müssen nicht immer nur an sich selber denken, sondern an das große GANZE.“

MZ

Hier sehen wir die SPD-Fraktion, die in all ihrer SOZIALEN GÜTE völlig vergißt, daß es in Hamburg auch noch BÜRGER gibt, die unter Umständen andere Interessen haben, als eben diese Herrschaften. Wenn ich das Grinsen von Leuten wie Buschhüter, Wysocki oder Dressel sehe, wird es mir schwummerig im Magen!

Ich zitiere mal Ole Torben Buschhüter von seiner eigenen Webseite vom 1. November 2016:

http://www.buschhueter.de/die-gewerbeflaeche-viktoriapark-gut-fuer-mensch-und-natur/#comment-524

Die Gewerbefläche Viktoriapark – gut für Mensch und Natur

Hamburg als wachsende Stadt braucht nicht nur mehr Wohnungen für seine Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Arbeitsplätze und gesunde Landschafts- und Naturräume. Das eine geht nicht ohne das andere. ….

Werden überhaupt neue Gewerbegebiete benötigt?

Im Osten der Metropolregion Hamburg gibt es einen ausgeprägten Gewerbeflächenbedarf. Allein in Wandsbek sind nur noch insgesamt rd. 18 ha Gewerbeflächen verfügbar, so dass es eines neuen Entwicklungsgebietes bedarf, um der Nachfrage bis 2025 gerecht werden zu können. Deshalb wurde ein Gutachten erstellt, das beiderseits der Landesgrenze Potenzial für mehrere Gewerbeflächenentwicklungen identifiziert hat. ….

Entstehen im Viktoriapark überhaupt neue Arbeitsplätze?

Es ist davon auszugehen, dass in den Viktoriapark auch Unternehmen ziehen werden, die bereits in Hamburg ansässig sind, aber an ihrem derzeitigen Standort nicht mehr wachsen können. In den benachbarten Gewerbegebieten war das jedenfalls auch so. Viele Arbeitsplätze ziehen also nur um, viele kommen aber auch neu hinzu. Wer das ablehnt, verwehrt erfolgreichen Hamburger Unternehmen die Möglichkeit, ihre Arbeitsplätze in unserer Stadt zu erhalten und durch Wachstum neue zu schaffen. Wenn wir solchen Unternehmen in Hamburg keine Entwicklungsperspektive bieten, werden sie früher oder später die Stadt verlassen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen gingen für Hamburg verloren.

Tja, Herr Buschhüter von der SPD. Da sind schon mal ein paar Behauptungen, die einer näheren Untersuchung wert sind. Zum Beispiel die Zahl der freien Gewerbeflächen und der tatsächlich entstehenden Arbeitsplätze.

Zunächst zu den angeblich so wenigen freien Gewerbeflächen in Wandsbek. Hier lügt Herr Buschhüter oder es ist einfach nicht informiert!

Auf der Seite des SPD-Politikers Rainer Schünemann (geschrieben 2012, aber immer noch hochaktuell) aus Wandsbek ist Folgendes lesen:

„In Wandsbek hat es in den vergangenen Jahren Neuausweisungen von 88,5 ha (!) Gewerbeflächen gegeben (Höltigbaum, Merkurpark, Wragenkamp, Güterbahnhof Marienthal und aktuell Jenfelder Au). Es werden im gerade veröffentlichten Wandsbeker Gewerbeflächenkonzept knapp 20 ha freie Gewerbeflächen für ansiedlungswillige oder expandierende Betriebe in Wandsbek genannt. ….

 Uns ist im kommunalpolitischen Bereich nichts darüber bekannt, dass etwa im Bereich der Wandsbeker Wirtschaftsförderung ein Mangel an Gewerbeflächen beklagt würde und dadurch Betriebe reihenweise von einer Ansiedlung absehen müssten.“

http://www.rainer-schuenemann.de/wohnungsbau-kontra-gewerbe/#more-437

Dazu die Zahlen aus der Kleinen Anfrage der FDP vom 07. Oktober 2016, wobei wir der FDP ja wohl kaum eine besondere Nähe zur normalen Bevölkerung zu unterstellen brauchen.

https://kleineanfragen.de/hamburg/21/6203-gewerbeflaechen-in-wandsbek

2012 23,1 ha

2013 27,8 ha

2014 27,0 ha

2015 26,0 ha

2016 48,9 ha

Das sagt wohl Alles!

Nun zu den angeblich entstehenden Arbeitsplätzen:

Dazu möchte ich aber den Blick des geneigten Lesers zunächst ein wenig über den Hamburger Tellerrand hinaus lenken, denn leider sind wir ja nicht das einzige Bundesland, das Probleme mit neuen Gewerbegebieten hat.

Dazu blicken wir kurz nach Bayern, dem Bundesland der unbegrenzten Möglichkeiten.

Der kleine Ort Mühlacker, von dem unsere Leser sicherlich vorher noch nie etwas gehört haben (ich auch nicht), kämpft auch mit und um ein großes Gewerbegebiet, das dabei ist, die Wohnqualität des Ortes entscheidend zu schwächen, so wie wir es auch in Großlohe und Stapelfeld haben werden, wenn die Pläne Realität werden sollten.

http://www.lebenswertes-muehlacker.de/category/arbeitsplaetze/

November 2016 Mühlacker, Bayern….

Neue Gewerbegebiete auszuweisen heißt auch, dass dort, wo diese Betriebe bisher im Innenbereich waren, meist ungenutzte Gewerbebrachen zurückgelassen werden. ….

Es ist ein Irrglaube, dass zusätzliche Gewerbegebietsausweisungen auch automatisch mehr Geld in die Kassen der Städte spülen. Seriöse Institute für Stadtforschung kommen zur Aussage, dass „…Bei einer Erschliessung von Gewerbegebieten im Außenbereich der Gemeinden … der Saldo der Erträge und Kosten negativ“ ist. Und dass „Erschließungsmaßnahmen, die nur mit dem Umzug von Betrieben innerhalb der Gemeinde belegt werden … wenig bis keine fiskalische Rentabilität erwarten“ lassen. …..

Nicht zuletzt zerstören großflächige Gewerbegebiete unser schönes Landschaftsbild und den Erholungsraum! Dies sind, wie auch die Kultur, nicht zu unterschätzende „weiche“ Standortfaktoren, gerade auch, wenn es darum geht, ob jemand seinen künftigen Wohnsitz bei uns begründen will.

Was ist die Konsequenz daraus? Auch neue Gewerbegebiete sind irgendwann voll und verlangen nach „Mehr“.

Immer weiter so? Nein! Wir dürfen nicht erst morgen, sondern müssen heute überlegen, was übermorgen sein wird. Die Stadt muss umdenken, ihre Wirtschaftspolitik neu denken. Neue Strukturen müssen her, Innovationen gefördert werden. Flächen fressende, mit nur wenigen Arbeitsplätzen ausgestattete Firmenneubauten sind der Untergang von Stadt und Landschaft.

Im Falle von Barsbüttel, wo die Gewerbeflächen sicherlich bald doppelt so groß sind, wie der Ort selber, sieht man die Unrentabilität drastisch, denn der Ort ist hochverschuldet! Eigentlich sollten die doch in Geld schwimmen bei so vielen Gewerbesteuerzahlern!?

Und noch etwas weiter unten in dem Beitrag:

Die Gewerbe- und Industriefläche ist also in den letzten 15 Jahren schon deutlich überproportional gewachsen!

Die Bevölkerung Mühlackers sank in diesem Zeitraum von 26.011 Einwohner auf 25.649 Einwohner, also um -1,4%.

Das bedeutet: Immer weniger Einwohnern stehen immer mehr Gewerbe- und Industrieflächen gegenüber. Mit einer Neuausweisung von weiteren 25 ha (das wäre eine weitere Steigerung von 19% gegenüber heute!) wird dieses Verhältnis noch mal deutlich schlechter werden. Und das selbst dann, wenn die Bevölkerung durch Ausweisung neuer Wohngebiete wachsen würde.

Schließlich sehen wir uns noch die Arbeitsplätze in Mühlacker an: die Anzahl der in Mühlacker sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wuchs von 9.639 auf 10.029 Beschäftigte, also um 4%.

Man sieht also: einer starken Zunahme der Gewerbe- und Industrieflächen stand nur eine geringe Steigerung der Arbeitsplätze gegenüber. Die von den Befürwortern von Gewerbegebietsausweisungen gerne genannte Formel „neue Gewerbegebiete = mehr Arbeitsplätze“ lässt sich in den letzten 15 Jahren für Mühlacker nicht erkennen.

Wir lernen daraus, daß unsere Stadt Hamburg zum Beispiel dieses Problem noch nie angesprochen hat!

♦ Neue Gewerbegebiete schaffen nicht zwingend neue Arbeitplätze. Erst einmal kommt es zur Zerstörung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft.

Zu DIESER VERNICHTUNG VON ARBEITSPLÄTZEN kommt dann noch hinzu, daß durch den völlig unsinnigen und rücksichtslosen Wettlauf um Gewerbegebiete, mit denen nicht nur schon lokal vorhandene Arbeitsplätze vernichtet werden (die Bauern und andere), sondern woanders eben diese auch noch ABGEWORBEN werden! Das heißt, man ermutigt Menschen, die anderswo durchaus in Lohn und Brot stehen, von dort wegzuziehen, womit sie die alten Wohnorte schwächen.

Dazu schauen wir noch einmal in den Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den GRÜNEN von 2015:

Hamburgs Landwirtschaft stärken
Die hohen Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher an eine gesunde und umweltfreundliche Versorgung mit frischen und regionalen Lebensmitteln stellt für Hamburgs landwirtschaftliche Betriebe eine große Chance dar. Mit dem agrarpolitischen Konzept werden 64 Strategien aufgezeigt, die Entwicklung von Landwirtschaft und Gartenbau in den Hamburger Kulturlandschaften zu fördern. Die Koalitionspartner bekennen sich zur Ausweitung des ökologischen Landbaus.
Regionale Produkte stärken nicht nur die eigene Landwirtschaft in der Region, sondern bedeuten auch geringere Belastungen für die Umwelt. Deshalb unterstützen wir das Projekt „Aus der Region – Für die Region“. Es soll zu einem Leitprojekt der Metropolregion Hamburg werden.

Das klingt doch prima vor dem Hintergrund, daß man hier in Großlohe und Stapelfeld tausende von Quadratmeter Agrarland zubetonieren und den Bauern dort ihre Existenz nehmen will! Irgendwie sehr SOZIAL und noch viel GRÜNER!

Nun aber gehen wir mal zurück ins Jahr 1995. Damals wurde gerade der B-Plan ‚Rahlstedt 105‘ diskutiert, das den heutigen MERKURPARK des guten Jebens (auch der war damals schon involviert, genau wie heute) beinhaltete.

Dort lasen wir in Sachen ARBEITSPLÄTZE:

GutachtenRahlstedt105-1995

GutachtenRahlstedt105-Merkurpark-Arbeitsplaetze1

GutachtenRahlstedt105-Merkurpark-Arbeitsplaetze2

Wie deucht uns Allen diese Wortwahl doch so bekannt! Sind nicht die Herren Buschhüter, Wysocki und Schweim ohne Pause bemüht, uns tumben und ignoranten Bürgern zu verklickern, daß wir diese neuen Gewerbegebiete (gemeint sind jetzt natürlich der Victoria- und der Minerva-Park) brauchen!

JA, man versteigt sich sogar in die nicht nachweisbare Behauptung, es würden, ähnlich wie oben bei Rahlstedt 105, hauptsächlich LOKALE ARBEITSPLÄTZE gewonnen!

Herr OLIVER SCHWEIM von den GRÜNEN behauptete auf einer Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek, es würden 2500 Arbeitsplätze für GROSSLOHE entstehen!

Als ich ihn mit einem Zwischenruf aufforderte, dieses uns zu garantieren, bekam ich zwar keine Antwort, dafür aber eine Drohnung durch den Versammlungsleiter Pape, mich des Saales zu verweisen, wenn ich weiterhin stören würde.

Aber auch DIE LINKE in der Person des Abgeordneten RAINER BEHRENS fällt auf diese ‚Argumente‘ herein. Sie sieht NUR irgendwelche Arbeitsplätze und hinterfragt nicht, ob diese Versprechen auch haltbar sind! Außerdem ließ sich dieser Mann zu der bemerkenswerten Äußerung herab: „Ich gönne denen in Stormarn keinen Arbeitsplatz!“

GruenerLinker

Natürlich ist es ein originäres Ansinnen einer linken Partei, für Arbeitsplätze zu sorgen, aber dieser Mann sollte sich auch mal darüber informieren, ob diese denn auch wirklich enstehen! Ich denke, DAS kann und MUSS man von einem guten Abgeordneten verlangen können!

Dazu kommt, daß er gar nicht etwa in Großlohe wohnt, sondern im schicken noblen Alstertal. Ein Schelm, der sich was Arges dabei denkt, denn ich bin mir sicher, daß er nicht so vehement für ein neues Gewerbegebiet eintreten würde, wenn dieses 100 m neben SEINER Hütte errichtet werden soll! Nun ja.

Zurück zu Rahlstedt 105 und Herrn Jebens, der auch schon damals der Investor war!

Wie mir der SPD-Angeordnete EKKEHARD WYSOCKI auf einem Bürgertreffen persönlich erzählte (und er hat das auch NIE abgestritten), hat Herr Jebens in Sachen Merkurpark schon 1995 MIT FALSCHEN ANGABEN ZU ENTSTEHENDEN ARBEITSPLÄTZEN gearbeitet, und die SPD ist voll darauf reingefallen! Er nannte das damals einen VERTRAUENSBRUCH, stritt aber diese Aussage später ab. Nun ja.

Damals hat Jebens 6000 NEUE ARBEITSPLÄTZE versprochen! Heute, im seligen Jahr 2017, arbeiten im gesamten Merkurpark höchstens 600! Also noch nicht einmal 10% ! Und von denen dürfte nur eine knappe Handvoll tatsächlich neu entstanden sein! Und aus dem sozial problematischen Stadtteil Großlohe mit einem hohen Arbeitslosenanteil dürfte dort sicherlich Niemand in Lohn und Brot gekommen sein.

Stellt man sich mal morgens an die Einfahrt zum Gewerbegebiet, so sieht man alle möglichen Autos, von denen viele aus SH oder gar aus Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Und jetzt wird mit 2500 Arbeitsplätzen hausieren gegangen, von denen nach obigem Beispiel dann allerhöchsten 200 dort arbeiten und KEINER neu entstehen wird! VOR ALLEM NICHT ORTSNAH zum Beispiel in GROSSLOHE!

Die ‚GUTACHTERLICHEN AUSSAGEN‘ sind also noch nicht einmal als Klohpapier zu gebrauchen! Zumal, wenn wir berücksichtigen, daß alle diese Untersuchungen nicht von unabhängigen  Institutionen stammen, sondern von Firmen, die gut und gerne von Stadt und Land mit solchen ‚Arbeiten‘ beauftragt werden und nett damit ihr Auskommen fristen! Alle diese sind reine GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN! Dazu gibt es mehr, wenn ich zur LÜGE DES VERKEHRS komme.

Fazit:
Selbst BUNDESWEIT ist es, trotz des WETTLAUFS zwischen oft sogar benachbarten Gemeinden (wie hier zwischen Hamburg und Barsbüttel) selten zu nennenswerten Steigerungen von Arbeitsplätzen gekommen, dafür aber zu viel Gewerbebrache, die Niemandem zu Gute kommt!

Dazu ein Auszug aus einem Fachbuch:

Gewerbegebiete und neue Arbeitsplaetze

Hier können wir das daran sehen, daß in ALLEN umliegenden Gewerbegebieten noch massenweise Flächen, Hallen und Büros leer stehen, und das nach VIELEN JAHREN derer Existenz.

Selbst im Merkurpark werden immer noch eben solche angeboten.

DSCF3203

Das Foto entstand vor etwa 1 Woche!

WOZU also braucht der Senat diese neuen Gebiete?

Er möchte damit keine neuen Arbeitsplätze schaffen, sondern NUR und AUSSCHLIESSLICH die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um rund um Hamburg weitere Gewerbegebiete ausweisen zu können!

Gerade wird das Problem der PENDLER wieder diskutiert. Das paßt hier her, denn wenn es überhaupt neue Arbeitsplätze geben würde, dann ziemlich sicher KEINE ORTSNAHEN! Auch diese neuen Gewerbegebiet würden das Problem des Pendelns nur noch verstärken! Vom LKW-Verkehr ganz zu schweigen!

http://www.tagesspiegel.de/politik/arbeitswelt-pendlerleben-als-problem/19608992.html

Zitat: Wollte man spotten, könnte man sagen: Pendler wohnen im Grünen, in der Hoffnung, den Stress zu kompensieren, den sie gar nicht hätten, wenn ihre Arbeitswege kürzer wären. Aber zu Spott gibt die äußerst verfahrene Situation kaum noch Anlass: Die Zahl der Pendler ist 2016 auf einen neuen Rekordwert gestiegen – mit allen fatalen Auswirkungen auf die Umwelt (Zersiedelung, Verkehrsinfarkt, Dieselgate) und die Gesundheit der Betroffenen (Stress, Burn-out): 60 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer in deutschen Großstädten wohnen nicht dort, sondern im Umland und fahren täglich lange Strecken hin und zurück.

Mehr dazu und viele Dokumente findet man in meiner inzwischen über 165 seitigen Schrift, die man unter diesem Link runterladen kann:

https://www.dropbox.com/s/6q1h684521vmbky/Chronologie%20des%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20geplanten%20Umweltverbrechens%20150317.docx?dl=0

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