AUSKUNFTSANTRAG an unsere UMWELTBEHÖRDE !

Heute stellte ich einen formellen Antrag auf umfassende Auskünfte an unsere Behörde für Umwelt und Energie.

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Foto: Senator Kerstan (die GRÜNEN). Offizielles Bild.

FORMELLER ANTRAG ZU INFORMATIONEN ZU EINEM UMWELTPROBLEM IN GROSSLOHE!

Hamburg, den 06. März 2017

Sehr geehrte Dame,

sehr geehrter Herr.

Ich hatte schon einmal meine Fragen über das Altlastenkataster in Wandsbek an Sie stellen lassen, bekam aber bisher noch keine Antwort.

Deshalb jetzt noch einmal:

Als unmittelbar neben der Mülldeponie wohnender Bürger bin ich nach dem Aarhus-Abkommen berechtigt, umfassend informiert zu werden über das, was da in meiner direkten Nachbarschaft abgeht.

Während meiner Recherchen zum Victoria-Park stieß ich auf die Tatsache, daß ein größeres Gelände derzeit zum Verkauf steht, obwohl jeder davon ausging, daß dieses schon dem Investor Jebens gehören würde.

Diese Fläche liegt seit Jahr und Tag brach und ist stark verwildert.

Es stellte sich nun heraus, daß es sich bei dieser um eine Mülldeponie handelt, die auch beim Altlastenkataster Wandsbek schon registriert ist.

Was die Dinge betrifft, die dort vergraben wurden, streiten sich die Menschen. Geführt ist es ’nur‘ mit Bauschutt‘, aber ältere Anwohner sind der Überzeugung, daß dort auch massenweise ANDERE SACHEN verklappt wurden.

Herr Warnholz von der lokalen CDU ist sogar überzeugt davon, daß dort MUNITIONSRESTE der Bundeswehr liegen vom Ex-Schießplatz Höltigbaum.

Die Dame vom Kataster berichtete mir, daß es keinerlei tatsächliche Untersuchungen zu dieser Fläche und derem Inhalt gebe. Es wurde nur ‚bis zu einer geringen Tiefe‘ gemessen, was auf gut Deutsch bedeutet, daß NIEMAND weiß, was da liegt und vor sich hin rottet! Wir sitzen also sprichwörtlich auf einer tickenden Zeitbombe.

Ich beantrage hiermit formell eine Umfassende Information zu diesem Gebiet!

Meine Fragen an die BUE lauten wie folgt:

1. Sind die Grunstücke Neu-Rahlstedt 1338 und 1339 als PROBLEMFLÄCHEN bekannt?
2. Ist bekannt, was dort für Dinge abgelagert wurden? Aussagen von älteren Anwohnern berichten davon, daß dort Bauschutt und ANDERES abgeladen wurde.
3. Gibt es Messungen von eventuellen umweltschädigenden Abgasen oder Abwässern? Immerhin läuft durch diese Grundstücke die Stellau, die in das NSG Stapelfelder Moor fließt. Eventuelle Eintragungen könnten diese sensiblen Gebiete negativ beeinflussen.
Könnte allgemein das Grundwasser und damit UNSERE Sicherheit beeinflußt werden?
4. Da das Grundstück zum Verkauf steht, die möglichen Probleme aber in der Anzeige nicht benannt werden, frage ich: Weiß der Verkäufer (jetzige Besitzer) über die Probleme des Grundstückes bescheid?
5. Kann die Behörde BUE es auf Dauer ausschließen, daß von diesem Grundstück eine Gefährdung der Bevölkerung und der Natur ausgeht?
6. Für welche Art der Bebauung könnte dieses Grundstück in Zukunft genutzt werden?
7. Warum wurde dieses besagte Grundstück erst für eine Bebauung mit Wohnungen freigegeben, diese Nutzung dann aber wieder zurückgezogen?
Auch die als Vornutzer infrage kommende Firma Böttger GmbH, die mit Kies arbeitet, habe ich angeschrieben und um Auskuft gebeten.
Die haben auch bemerkenswert schnell reagiert, streiten allerdings eine Nutzung ab, was natürlich derzeit stimmt. Aber meine Frage nach einer solchen etwa in den 60er Jahren, haben sie bisher noch nicht beantwortet.
Es gibt aber Hinweise, daß es eben doch die Firma war, die damals dort den Kies abgebaut und diese Grube danach ‚geschlossen hat.
.
Dazu noch eine ergänzende Frage:
Bei den Planungen zu Rahlstedt 131 soll ein Grünzug zwischen Großlohe und dem Victoria-Park entstehen. Teilweise mit einem Biotop und dann aber auch mit einem Kinderspielplatz, einem kleinen Erdbeerfeld und einem interkulturellen Garten für die jungen Menschen in unserem Stadtteil.
Diese Einrichtungen werden, wenn die Planungen durchgesetzt werden, DIREKT unter einer Hochspannungstrasse liegen.
Ist Ihnen bekannt, daß die Felder einer solchen Trasse extrem gesundheitsschädlich sind. Jedenfalls in unmittelbarer Nähe von ihnen?
Kann und darf die Umweltbehörde solche Pläne dulden oder gar gutheißen?
 .
Ich bitte Sie, mir meine (unsere) Fragen so schnell wie möglich AUSFÜHRLICH zu beantworten. Und auch so formuliert, daß sie rechtsverbindlich sind!
 .
MfG
Jörn Napp
Bachstückenring 5
22149 Hamburg
Tel: 01755825443
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