Die Wahl-Farce um Thomas Ritzenhoff als ’neuer‘ Bezirksleiter Wandsbek

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Auf diesem Foto sehen wir Herrn R., wie er uns versucht zu erzählen, wir hätten da irgendwie eine Chance auf eine ‚Bürgerbeteiligung‘.

Ich gebe die folgenden Sachen so wieder, wie ich glaube, sie verstanden zu haben.

Zunächst war ja wieder die Möglichkeit vorhanden für die Bürger, etwas von sich zu geben.Von unserer Seite kamen Wolfgang Trede und ich zu Wort, nicht ohne daß ich vorher von Herrn Pape persönlich ermahnt worden bin, mich kurz zu fassen.

Ich wünschte der Kandidatin Hoppermann Glück, stellte aber fest, daß sie selbstredend keine Chance hätte. Und Herrn Ritzenhoff ermahnte ich, es mit der Wahrheit in seiner folgenden Amtszeit etwas genauer zu nehmen, da er ja immer von irgendwelchen Bürgerbeteiligungen reden würde, die aber nirgends stattfinden würden. Und das Umweltproblem sprach ich auch noch kurz an (siehe weiter unten im Informationsbereich).

Später behauptete Ritzenhoff, er wolle mit den Bürgern AUF AUGENHÖHE reden!

Sein Wort in Gottes Gehörgang.

Auch Wolfgang stellte noch ein paar Fragen, wobei ich es witzig fand, daß er anfrage, WO man beantragen können, Bürgerbegehren zu verbieten. Worauf Schünemann ihm antwortete, dafür müsse er ein landesweites Plebiszit abhalten.

Zurück zur ‚Wahl‘:

Dieser ‚Profi‘ Ritzenhoff sollte gestern Abend nun in seinem Amt bestätigt werden, was natürlich als absolut sicher gelten mußte, da SPD und auch deren Heloten die GRÜNEN diesen Mann gnadenlos unterstützen!

Obwohl ausgerechnet Schünemann von der SPD bei der letzten Wahl die Forderung nach einer ‚AUSSCHREIBUNG dieses Amtes an den Besten‘ gefordert hatte, haben SPD und GRÜNE diese Forderung klammheimlich doch lieber wieder einkassiert und ihren ‚Neuen‘ alten Kandidaten aufgestellt. Da dieser Mann ja es so gut mit der ‚Großen Politik‘ kann und nicht einfach nur ein Beamter und Verwalter sei.

Man stellte also ohne jede Ausschreibung Ritzenhoff noch einmal zu Wahl.

Dadurch sah sich die CDU gezwungen, selber eine Gegenkandidatin aufzustellen, die aber natürlich nie eine reelle Chance hatte. Franziska Hoppermann. Allerdings wurde diese von den LINKEN unterstützt, wobei Herr Georg auch nicht so weit gehen mochte, daß seine Partei diese Dame tatsächlich von allen LINKEN gewählt würde. Man habe den Angeordneten die Wahl freigestellt. OK, eigentlich eine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT in einer Demokratie, wenn man mich fragt.

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Frau Anja Quast redete zwar ständig davon, daß sie ja irgendwie mit Frau Hoppermann befreundet sei (‚Liebe Franziska!‘) stellte dann aber doch in der ihr eigenen nervigen Art fest, daß der SPD-Kandidat besser geeignet sei, weil er eben so einen tollen Draht zur Politik auf höherer Ebene habe.

Eckard Graage, der CDU-Chef in Wandsbek lieferte dann einen bemerkenswert guten Beitrag. Unter anderem sagte er Folgendes zu Frau Quast:

„Frau Quast. Ich darf Ihnen bestätigen, daß Sie In der POST-FAKTISCHEN GESELLSCHAFT angekommen sind.“

Der GRÜNE pausbackicke Paustian laberte dann noch herum, warum er Ritzenhoff so toll fände, und der LINKE Georg hielt ein recht ordentliche Rede.

Dann war da noch eine Dame von den Liberalen, wenn ich das richtig sehe, die darauf plädierte, doch mal endlich eine Frau für dieses Amt zu wählen.

Kleiner Scherz am Rande war, daß in unserer weitgehendst protestantisch-atheistischen Gesellschaft, nicht nur die Kandidatin Hoppermann, sondern auch einige Andere katholisch waren. Aber ich denke mir mal so, daß dieses nur ein gutes Zeichen erfolgreicher Inklusion ist.

Nach der ‚Wahl‘ bin ich dann gegangen, denn da wäre soweit wohl nicht mehr Interessantes gekommen. Wolfgang blieb noch, wohl hoffend, daß es noch was Spannendes zu hören gäbe.

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