Haben wir eine tickende Zeitbombe vor unserer Haustür?

Man erinnert sich an meine ersten Recherchen zu dem zum Verkauf stehenden Grundstück direkt hinter unserem Kleingarten zwischen dem Weg Bachstücken und der Stellau.

DAZU gibt es ein paar Neue Informationen, die den aufmerksamen Leser eigentlich in Angst und Schrecken versetzen sollten!

Dieses Gebiet wurde vor vielen Jahren ‚liebevoll‘ DIE KIESGRUBE genannt, weil man dort nach dem Krieg versucht hatte, Kies in größerem Umfang abzubauen. Da sich dieses nicht lohnte, wurde das Loch statt dessen mit MÜLL zugeschüttet! Und zwar völlig unkontrolliert! Niemand weiß so richtig, was da eigentlich unter der dünnen künstlich aufgeschichteten Humusschicht liegt!

Wir dürfen wohl gerne davon ausgehen, daß sich damals NIEMAND wirklich Gedanken gemacht hat, wie man die Auswirkungen dieses Mülls auf die Umgebung, zum Beispiel auf das Grundwasser, die Stellau oder das NSG Stapelfelder Moor, eindämmen könne. Nach Aussagen wurde der Mist einfach in die alte Kiesgrube gekippt, ohne etwa diese zu versiegeln oder irgendwelche Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

DAS könnte auch der Grund sein, warum diese Flächen bisher nicht landwirtschaftlich genutzt wurden, sondern als Brache völlig verwildert über lange Zeit dalag!

panorama-2016

Eine tickende Zeitbombe also!

Die Fläche soll zunächst einmal einem Groß-Gärtner Scharfetter gehört haben, soll dann aber, nachdem der Ring 3 in seiner alten Form gegessen war und man damit kein Geld verdienen konnte, für ca. 3 bis 5 Euro pro Quadratmeter an die Peter Hoffmann Immobilien GmbH (oder eine Person, die mit dieser in Zusammenhang steht) verkauft worden sein, soweit meine Forschungsergebnisse es rausbrachten.

Dieser versucht jetzt für relativ kleines Geld diese Fläche als ZUKUNFTSINVESTITION zu verhökern, obwohl er sicherlich über den Mist, der da lagert, Bescheid weiß!

Die Anzeige soll auch schon ziemlich lange im Internet sein, aber bisher ist das Interesse daran offenbar eher gering, was einen nicht verwurndert, wenn man bedenkt, daß diese Fläche einen hohen Verseuchungsgrad aufweisen könnte!

Auch JEBENS scheint dieses Problem zu kennen und deshalb bis jetzt von einem Kauf Abstand genommen zu haben, weil es ein unkalkulierbares RISIKO gibt, falls der Besitzer dieses Grundstück mal entgiften müßte! Schließlich ist der Mann ja nicht doof!

Allerdings könnte, auf Grund der unmittelbaren Nachbarschaft, auch das Gelände vom geplanten Victoria-Park betroffen sein.

Im Moment versuche ich, nähere Auskünfte zu bekommen, wobei das Amt für Umweltschutz Wandsbek für uns zuständig ist:

Bezirksamt Wandsbek
Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt
Umweltschutz
Schloßgarten 9
22041 Hamburg
Tel: +49 40 428 81-3164
Fax: +49 40 427 90-5075
umweltschutzabteilung@wandsbek.hamburg.de
Mo-Do 9-13 Uhr  
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