TOLLERORT – Ein Ort der Tränen!

anettequast-tollerort

Wir schauen uns mal nach und nach die BETEILIGTEN an diesem THEATER etwas näher an.

Beginnen möchte ich mit Anette Quast, die eine der Beteiligten an der Firma ‚TOLLERORT‘ ist und die uns Allen versucht zu erzählen, daß es doch mit der BÜRGERBETEILIGUNG eine ganz tolle Sache sei! In wie weit die Dame mit den beiden Hamburger SPD-Abgeordneten Jan und Anja Quast verwand ist, konnte ich bisher nicht feststellen. Sollte dieses so sein, daß es da ein verwandschaftliches Verhältnis gäbe, wäre das, meiner Meinung nach, gar kein gutes Zeichen. Aber, wie gesagt: Das muß noch geklärt werden.

Wenn man Frau Quast bei Google eingibt, kommt man auf diese Seite, auf der BÜRGERBETEILIGUNGEN überschwänglich gelobt werden! Ja, das Ganze wird sogar auf ein WOHLTÄTIGKEITSNIVEAU gehoben!

http://www.netzwerk-buergerbeteiligung.de

Bei der Veranstaltung am 20.Januar in Großlohe war von einem solchen Verhalten nicht viel zu erkennen. Das Einzige, was man feststellen mußte war, daß sich diese Firma zu einem willfährigen Werkzeug der Politik und des Großkapitals machen läßt, solange man sie bezahlt!

Natürlich muß man dem Kunden gegenüber willfährig sein, denn der gibt mir ja meine Kohle, aber es sollte eigentlich dem Organisator ein mulmiges Gefühl in der Magengegend erzeugen, wenn man sich die Zusammenhänge betrachtet! Und es kann mir keiner erzählen, daß Frau Quast und Frau Böcker (die beiden Gesellschafterinnen von TOLLERORT) sich nicht vorher kundig gemacht haben über das, was da abgeht! Zumal sie ja auch in einem mehr als nur engen Kontakt zu Frau Jacob stehen, die als ‚Umweltplanerin‘ sowohl beim Immobilienhai Jebens als auch beim Bezirksamt Wandsbek in Lohn und Brot steht! Spätestens Frau Jacob weiß, was da im Lügengespinst abgeht! Schließlich wird sie im WUNDERLAND, wie es der Architekt Jebens es nannte, ein- und ausgehen.

Die Firma TOLLERORT gibt sich ein extrem SOZIALES IMAGE! Erst recht aber dieser Seite der guten Frau Quast. Wenn man sich oberflächlich dieses durchliest, dann kommt vor lauter Staunen über all das SOZIALE ENGAGEMENT nicht mehr zum Luftholen!

Und dann kommt man zwangsläufig zu der Erkenntnis, daß man natürlich unbedingt dafür auch etwas SPENDEN möchte! Schließlich tun die offensichtlich etwas für die Bürger! DAS sollte uns schon ein paar Euronen wert sein!

buergerbeteiligungnetzwerk2

Wir Alle, die wir im Widerstand gegen die neuen Gewerbegebiete stehen, haben in den letzten Wochen bis zu Erbrechen erlebt, wie demokratische Verfahren zwar ständig im Mund geführt aber immer umgangen werden! Mit dem Evokationsrecht wurden alle ‚demokratischen‘ parlamentarischen Beschlüsse ad absurdum geführt!

Euphemismen, wie BÜRGERBETEILIGUNG oder AUFWERTUNG DER NATUR hängen uns langsam zum Halse heraus! Und Firmen wie TOLLERORT leben von eben diesen!

Das ist genau das Gleiche, wie die GEFÄLLIGKEITSGUTACHTEN, die auch von Frau Jacobs mit unterstützt werden! NIRGENDS wird wirklich kritisch gearbeitet und die Bürger werden ebenfalls NIE richtig beteiligt! Das Ganze ist NUR eine abgekartete Show, um dem uninformierten Leser von Drckwerken und anderen Dokumenten zu suggerieren, hier würde sehr offen und sozial der Willen der Bevölkerung umgesetzt.

Nichts ist von der Realität weiter entfernt, als diese verkündeten Ansprüche, für die wir dann auch noch ’spenden‘ sollen! Wie bei den Gesetzen und Vorschriften hört sich Alles so super TOLL an, daß man vor Rührung in Tränen ausbrechen könnte! Was haben wir doch für treusorgende Beamte und Politiker, die dann mit Firmen wie TOLLERORT zusammenarbeiten, da diese schon über eine sehr große Erfahrung in aktiver VOLKSVERSCHEISSERUNG verfügen.

Zitat von der Netzwerk-Seite:

„Beteiligungsorientierte Verwaltung

Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter stehen heute vor neuen Herausforderungen. Nicht nur im Zusammenhang mit der Entwicklung kommunaler Leitlinien steht die Öffnung der Verwaltung für die Beteiligung der Einwohnerschaft zur Debatte. Im Thementeam »Netzwerk kommunale Partizipationsbeauftragte« wird die strategische Weiterentwicklung von Bürgerbeteiligung in den Kommunalverwaltungen diskutiert. Auch in den Beiträgen setzen sich die Autor/innen mit der neuen Rolle der Verwaltung auseinander.“
Man könnte wirklich denke, es täte sich da tatsächlich etwas! Aber wenn man dann zum Beispiel auf die Versammlungen der Ausschüsse und der Bezirksversammlung geht, muß man feststellen, daß diese Worte alle nur ‚Doubblespeak‘ sind, wie George Orwell das so schön ausdrückte!
Noch mal von der Seite TOLLERORT:

„TOLLERORT entwickeln & beteiligen steht für lebendige und lustvolle Arbeit mit Menschen in Stadt und Land und Gespür für lokale Gemengelagen. Wir motivieren Menschen auf unterschiedlichen Handlungsebenen, Perspektiven für ihre Räume zu entwickeln. Dafür gestalten wir Prozesse gerne von Beginn an kooperativ mit unseren AuftraggeberInnen. Wir sind der Überzeugung, dass gemeinsam entwickelte Lösungen tragfähiger sind und durch die Aktivierung höhere Umsetzungschancen bieten. Dies gilt besonders in Zeiten steigenden Interesses an der Mitgestaltung der eigenen Umwelt sowie eingeschränkter kommunaler Ressourcen.“

Immerhin gibt man hier zu, mit den AUFTRAGGEBERN KOOPERATIV zusammenzuarbeiten!  Immerhin möchte man ja Geld von denen!

Nun ja, Frau Quast.

Sie haben einen guten Auftrag von der Stadt bekommen, aber GLAUBHAFT ist Ihre Arbeit keinesfalls! IM GEGENTEIL!  BÜRGERBETEILIGUNG sieht anders aus!

Mein Brief, den ich mal an Frau Jacob schrieb, gilt grundsätzlich auch für Sie und diese Firma: Man versucht, die Bevölkerung für dumm zu verkaufen! Etwas weiter unten kann man ihn hier lesen.

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