Der SENAT, die BEZIRKSVERSAMMLUNG WANDSBEK und die Mär von der BÜRGERBETEILIGUNG !

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Da möchte man uns doch mal wieder erzählen, vor allem aber wohl auch sich selber, wie toll der UMWELTSCHUTZ berücksichtigt und die Bürger doch so demokratisch beteiligt werden!

Daß hier ausgerechnet wieder Frau Jaconbs auftreten darf, die nicht nur im Sold des Herrn Jebens steht, sondern auch sonst gerne ‚Auftragsgutachten erstellt, die das Papier nicht wert sind, auf das man das Machwerk druckt, ist ebenfalls nun wirklich ein echter Hohn!

Ausgerechnet diese Frau darf ausarbeiten, wie so eine ‚Bürgerbeteiligung‘ funktionieren soll.

Hier die Anlagen, die am 13.12. dem Bauausschuß der Bezirksversammlung gezeigt werden soll!

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beteiligungsprozess2

Das sieht hoch kompliziert und sehr überzeugend aus, jedenfalls für BÜRGER DUMMBATZ, aber das Schlimme daran ist, daß offensichtlich auch viele der Abgeordneten da diesen Mist glauben!

Wie wir weiter unten schon im Falle der Bürgerinitiative ‚Hände weg von Isebek‘ sehen konnten, werden solche ‚Runden Tische‘, die neuerdings neo-modern ‚Worksshops‘ genannt werden, gerne von den Machthabern MISSBRAUCHT, um sich ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen, das in der Realität nicht existiert!

Man möchte den Anwohnern eine gewisse Mitbestimmung zu haben, die aber nur das Feigenblatt ist, um sich auf der rechtlich sicheren Seite zu wähnen!

Damals in Eimsbüttel haben die betroffebnen Anwohner der Initiative UND der NABU diese Versammlung umgehend wieder verlassen, weil man den Mißbrauch erkannte!

Wenn es zu diesen ‚Workshops‘ tatsächlich kommen sollte, dann werden zunächst sicherlich NICHT die wirklich kritischen Bürger dazu geladen, sondern einige, die man sorgfältig mit der Hand verlesen wird!

Der restliche Teil der Bevölkerung wird ebenfalls nach derem Gutdünken zusammengestellt.

JEDER, der sich an so einem ‚Workshop‘ beteiligt, ist ein Verräter an unserer Sache!‘

WIR werden ganz sicher nicht mit denen zusammenarbeiten!

Mein Brief an Frau Jacobs, der natürlich nie beantwortet wurde.

Hamburg, den 4.Oktober 2016

Sehr geehrte Frau Jacobs.

Nachdem Ich Sie nun schon zweimal life erleben durfte, auf der ÖPD und am 27.9., wo Sie beret versuchten, die kritische Bevölkerung von den Wohltaten der Planung Rahlstedt 131 zu überzeugen, möchte ich Ihnen kurz ein paar wenige Worte mit auf Ihren weiteren Weg geben, damit Sie keinesfalls je zu der Überzeugung gelangen könnten, Sie würden ZUM WOHLE der Bevölkerung arbeiten und uns und der Natur etwas Gutes tun.

Selbst Ihre generelle Arbeit möchte ich in Zweifel ziehen, denn der Anspruch und die Realitäten divergieren drastisch!

Anbei schicke ich Ihnen meine inzwischen ziemlich umfangreich gewordene Streitschrift GEGEN diese Pläne, von denen der Victoria-Park erst der ganz kleine erste Schritt ist von einer mittelfristigen Planung bis 2030.

Warum das so ist, habe ich ausführlich und mit vielen Dokumenten belegt in der Schrift erläutert!

Gerade heute gibt es wieder einen Beweis dazu in der Stormarn-Beilage des Abendblattes.

Sie haben sich am 27.9. über jemanden sehr erregt, der da, Ihrer Meinung nach extrem unprofessionell, über das Leben der Haselmäuse im zu untersuchenden Bereich ohne offiziellen Auftrag forscht.

Nun, in meinen Augen dürfte dieser Mensch sicherlich sehr viel professioneller ZUM WOHLE der Haselmäuse und der Natur handeln, denn Sie gehen vielleicht mit viel ‚Wissen‘ an den Auftrag, lassen aber eben dieses NICHT in das Ergebnis Ihrer ‚Gutachten‘ einfließen.

Zum Beispiel beim derzeitigen stehen Sie auch noch im Auftragsverhältnis zu dem, der hier großflächig die Landschaft zerstören will, gegen UNSERE Interessen und unsere Gesundheit. Die kleinen Haselmäuse und viele andere Tiere (ja auch Rehe, die in Ihren Augen keinen Schutz genießen) sind ja nur die unscheinbaren Opfer. Die wirklichen sind WIR, deren Umwelt und deren Gesundheit zum Wohle eines Multimillionärs (eigentlich mindestens 3) geopfert wird.

Alles verbrämt mit Euphemismen wie ‚Aufwertung der Natur‘, ‚Schutz der Knicks‘, Schaffung von ‚Naturschutzgebieten‘ etc. pp.

Ich habe inzwischen diverse solcher ‚Auftragsgutachten‘ gelesen, und bisher war das Ergebnis, daß zwar immer mal wieder eine gewisse Gefährdung der Tier- und Pflanzenwelt hervorgehoben wurde, man aber, ganz im Sinne des Auftraggebers, genau DA eine Baugenehmigung empfahl, wo die vorher schon vorgesehen war!?

Ich kann mich nicht erinnern, mal von Ihnen ein Gutachten gesehen zu haben, wo Sie eine geplante Bebauung abgelehnt hätten!?

Warum? Logisch! Schließlich wollen SIE weniger die Umwelt schützen als Geld verdienen, denn solche Aufträge bringen natürlich viel Geld.

Wenn man Ihre Website liest, muß man denken: Wow, diese Firma hat sich den Naturschutz auf die Fahnen geschrieben!

Weit gefehlt: Schick verklausulierte Erlaubnis zur Zerstörung sind das wahre Ergebnis solcher ‚Gutachten‘, aber sie bringen eben Geld! Und was schert Sie da die Natur und die Gesundheit der Anwohner? Sie wohnen sicherlich NICHT in einem solchen Bereich, und dann hat man gut reden. Eine Erfahrung, die man als kleiner Bürger leider in Verwaltung und Politik immer wieder machen muß!

In meiner Schrift können Sie nachlesen, was George Orwell mal dazu gesagt hat, wie man schlechte Dinge positiv darstellt, damit die Bevölkerung nicht unruhig wird.

Tun Sie sich mal meine Schrift an, damit Sie darüber informiert sind, für WAS SIE Ihre angebliche Expertise hergeben!

Und wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann behaupten Sie bitte nicht, Sie hätten das nicht gewußt und nicht gewollt!

Hier wird das wohl größte Umweltverbrechen in Hamburg und Schleswig-Holstein geplant, das je, ohne Zutun der Natur, stattfinden soll!

Unterstützt von der SPD und DEN GRÜNEN!

Tragisch!

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