Werden wir alle VERICED ?

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Klaus-Peter Jebens  –  Foto: Bürgerverein Rahlstedt

WAS hat ICEHOCKEY mit dem Victoria Park zu tun?

Auf den allerersten Blick nichts. So sollen dort ja keine Unterhaltunsbetriebe wie zum Beispiel Spielhallen entstehen dürfen. Da tut sich dann aber für mich die Frage auf: Ist ein ICEHOCKEY-Stadion eigentlich ein Unterhaltungsbetrieb? Oder könnte man das bei etwas gutem Willen auch als GEWERBE bezeichnen?

Immerhin würde da ja was PRODUZIERT werden! Nämlich UNTERHALTUNG FÜR’S GEMEINE VOLK! Und Arbeitsplätze würde auch geschaffen, denn die könnte man ja nicht ‚mitnehmen‘, wie bei einfach nur umziehenden Betrieben, die schlicht größere Lagerhallen brauchen, was aber keine neuen Jobs generiert!

Aber zunächst zurück zu Jebens und ICEHOCKEY: Dieser Mann ist seit vielen Jahren ein großer Fan und Sponsor dieser Sportart. Etwa um das Jahr 2000 hat er viel Geld in den bis heute existierenden Verein CROCODILES investiert und sein Traum war schon immer, denen eine eigene Eissporthalle zu bauen!

Hier ein kleiner Überblick über die Geschichte der CROCODILES, die von der aktuellen Seite von http://www.hamburg.de stammt:

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Bisher spielten die vor knapp einer Handvoll Zuschauer in der Eissporthalle Farmsen, die aber den Ambitionen des Vereins und seines Sponsors nicht mehr genügte. Eine neue Halle sollte her! Eine für die ganze Familie! Dazu suchte Jebens etwa 2000 natürlich die Unterstützung der Parteien, denn er plante eine solche auf dem Gelände des MERKURPARKS zu bauen.

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jebens-eissporthalle2

Dem letzten Screenshot dürfen wir entnehmen, daß neben der Statt-Partei auch DIE SPD diese Pläne unterstützte!

Dazu noch mal ein paar Ausszüge aus einem Abendblatt-Artikel:

http://www.abendblatt.de/archiv/2000/article204295311/Jebens-Ich-baue-auf-jeden-Fall.html

12.04.2000

Jebens: „Ich baue auf jeden Fall“

Die EisHockey Crocodiles vor dem Aufstieg in die DEL. Spätestens in zwei Jahren soll die geeignete Halle stehen.

masch/rg Hamburg – Schneller als einst bei ihrer Gründung vor gut vier Jahren geplant, könnten die Crocodiles in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) schlittern. Crocodiles-Chef Klaus-Peter Jebens will den mit fast vier Millionen Mark verschuldeten Star Bulls Rosenheim ihre Erstligalizenz für 2,3 Millionen Mark abkaufen. Die Entscheidung sollte ursprünglich heute fallen, die Rettungsbemühungen der Rosenheimer, vor allem ihre Verhandlungen mit Sponsoren und Gönnern, sind jedoch nicht abgeschlossen. Es gibt wieder Überlebenshoffnungen für den dreimaligen deutschen Meister. …

In der DEL gilt (noch) ein Salary-Cup. Mehr als 6,5 Millionen Mark darf jeder Verein nicht an Gehältern ausgeben. Die Gesamtausgaben für die Spieler aller 15 Vereine betrugen in dieser Saison rund 110 Millionen Mark. Jebens kalkuliert für die DEL Gehälter von 5,5 bis 6 Millionen Mark ein. Insgesamt rechnet er mit einem Budget von acht bis zehn Millionen Mark. Der Etat würde aus den Zuschauereinnahmen, Sponsorengeldern und der Anschubfinanzierung der von ihm geplanten Halle gespeist. Für diese „Preopeningphase“, so Jebens, stünden acht bis neun Millionen Mark zur Verfügung. …

Was passiert, wenn Jebens nicht am Berner Heerweg bauen darf?

„Davon gehe ich nicht aus. Vielmehr glaube ich, dass ich noch im April ein positives Zeichen von der Stadt bekommen werde, spätestens im Juni“, sagt Jebens, „ich baue auf alle Fälle eine Halle.“ Sollte ihm wider Erwarten vom Senat doch die Baugenehmigung verwehrt werden, „ist es denkbar“, so Jebens, „dass ich auch am Hamburger Standrand mein Projekt hochziehe, dann eben in Schleswig-Holstein.“

Allerdings lösten sich diese Träume offenbar dadurch in Luft auf, daß, aus welchem Grund auch immer, die Errichtung dieser Halle auf dem Merkurpark untersagt wurde. Da hatte wohl sein nettes Auftreten und auch die versprochenen Millionen für den Sport nicht genützt.

Da ja die Eishockey-Fans in letzter Zeit einen schweren Schlag hinnehmen mußten, weil die Freezers abgewickelt wurden, kam jetzt die Chance für die CROCODILES. Dazu muß angemerkt werden, daß sich Jebens, als es den Crocodiles finanziell ziemlich schlecht ging, wohl etwas zurückgezogen hatte, jetzt aber Morgenluft wittert und eine gute Chance für den Verein sieht und wohl wieder dabei ist, neu einzusteigen.

Aus einem Eishockey-Forum nahezu brandneu (vom Juli 2016):

http://ehky365.de/index.php?/topic/663-die-zukunft-des-hamburger-eishockeys/

freezy_hamburg

Geschrieben July 5 2016

Ziel ist es, den Verein in den kommenden 3 Jahren so zu entwickeln, dass man sich mit dem Thema DEL 2 beschäftigen kann. Spannend wird in dem Zuge auch das Thema Halle sein, denn eins ist klar, die Farmsener Eishalle taugt nicht viel für ambitionierte Pläne die früher oder später DEL/DEL 2 Eishockey beinhalten. Da wird man in Zukunft eine Lösung finden müssen, denn auch für die DEL 2 ist diese Halle eigentlich nicht tauglich.

freezy_hamburg

Geschrieben July 5

 Am 5.7.2016 um 11:30 schrieb fl0wn:

Das hört sich für mich nach einem sehr interessanten und ambitionierten Projekt an. Hoffentlich wird das Hallenproblem nicht zu einem zu großem Problem. Denke ich werde mir mal ein Spiel in Duisburg ansehen (wenn es Zeitlich passt), vor allem weil sie wohl zu den interessanteren Spielen gehören werden. ….

Das ist sicher ein Thema, was früher oder später auf den Tisch kommen wird. Viele Optionen gibt es nicht. Man könnte Farmsen ausbauen wie es die Grizzlys Wolfsburg getan haben oder man findet einen Edelfan wie damals Klaus-Peter Jebens der das Thema selbst in die Hand nimmt und einen kompletten Neubau organisiert. Das man in die Barclaycard-Arena zieht kann ich mir nicht vorstellen, egal wie gut das Projekt laufen wird. Dann gäbe es noch die Sporthalle Hamburg, wo der HSV Handball auch schon teilweise Spiele abgehalten hat, halte ich aber auch nicht für sehr realistisch. Lassen wir die Saison mal starten, gucken wir mal, ob sich der Hype hält und man Schritt für Schritt mit seinen Aufgaben wächst. Dann wird man sehen, wohin der Weg bei diesem Thema geht…“

Und jetzt kommt es: Aus Kreisen der Spieler wird erzählt, daß es Jebens festes Ziel ist, auf dem Gelände des Victoria Parks (oder vielleicht ja auch auf der Minerva-Fläche) eben diese Eissporthalle endlich zu bauen!

Unter den Spielern, wie ich persönlich hörte, geht man fest davon aus, daß sie HIER ihre ersehnte eigene Halle endlich bekommen werden!

Warum dürfen die so sicher sein? WER hat ihnen WAS versprochen?

Das WER kann eigentlich NUR Herr Jebens sein. Wer sonst? Kohle genug hat der Mann jetzt schon, aber erst recht, wenn seine Pläne in Sachen Victoria Park, Minerva Park und Anschluß zu Krieger (Möbel Höffner) Realität werden!

Allerdings sollte man, käme es zu dieser Halle, die extreme Verkehrsbelastung berücksichtigen. Und dann die großen Parkplatzflächen! Immerhin würde diese Halle ja sicherlich nicht nur einmal pro Monat genutzt werden. Und nur Eishockey wäre wahrscheinlich auch nicht drin, denn die Einnahmen aus diesen Spielen dürften die laufenden Kosten kaum decken.

Jetzt gibt es aber noch ein Gerücht!

Dieser Plan soll von Jebens nur LANCIERT worden sein, um die Stadt und KING OLAF unter Druck zu setzen!

Warum dieses? Nun, wenn der Victoria Park aus welchen Grund auch immer doch nicht errichtet werden dürfte, könnte er damit drohen, die Eissporthalle im nahen Stormarn zu errichten, womit natürlich Hamburg Einiges an Steuereinnahmen verloren gehen würde. Mal vom Prestige abgesehen, denn sollten es die Crocodiles schaffen, wieder in die Oberliga aufzusteigen, wären diese KEIN Hamburger, sondern eben ein Schleswig-Holsteiner Verein. Welche Schande!

Außerdem, und ich schrieb das schon in meiner Streitschrift vor Langem, möchte und braucht Hamburg Sponsoren aller Art, auch und gerade im Sport! Da käme dem Senat (sprich KING OLAF) doch ein finanzkräftiger Mann wie Jebens gerade recht! Schließlich könnte der ja später, wenn seine Halle mal heftig laufen würde, sich doch auch auf anderen sportlichen Gebieten beteiligen.

Für ein paar neue, durch Jebens sicher gerne gesponserte, Sportarten und Hobbyaktivitäten möchte ich hier ein paar Tips geben:

  • Der KNICK-MARATHON: Dieser beinhaltet 40 km neben seinen gepflegten Knicks auf Hamburger und Holsteiner Gebiet entlang zu laufen und dabei immer gezielt Haselmäuse und Feldhasen zu überrennen!
  • PARKPLATZ-GRUPPENDYNAMIK: Da wir ja auf dem Gelände der Parks viele Quadratmeter Parkplätze zur Verfügung haben, die zumindest an Wochenenden weitgehendst ungenutzt brachliegen würden, könnte man dort für die Natur- und Gesundheits suchende Bevölkerung Großlohes Gruppensportarten fördern, wie zum Beispiel Völkerball, Sackhüpfen oder Hindernisrennen für Groß und Klein. Dazu könnte man die integrierten Bäume nutzen oder, sollte es da einen Mangel geben, einige aufgestellte wunderschöne Beton-Blumenkübel.
  • DACHKLETTERN FÜR FORTGESCHRITTENE: An den Wänden der neuen Gewerbehäuser, die ja oben begrünt werden sollen, werden Klettermöglichkeiten eingerichtet. Da können dann die geübten Bergsteiger bis oben hoch, um dort das herrliche Grün bestaunen zu können.
  • MOOR- und BIOTOP-BADEN: Da ja rund um die Park kleine Biotope angelegt werden sollen, dürften da ja auch, wie im Merkurpark, ein paar Teiche darunter sein. Diese werden, vor allem an heißen Sommertagen zum Baden und Suhlen einladen. Dieses könnte, unterstützt von Buschhüter, Wysocki und Schweim, auch als Ersatz für das geschlossene Freibad dienen.
  • WANDSPRAYING: Dieses soll besonders für unsere jungen Künstler in Großlohe sein, denn hier dürfen sie selber bestimmen, wie die Wände der Gebäude aussehen können! Farbe und Klettergerüste würden sicherlich von Jebens liebend gerne gestellt und von KING OLAF wohlwollend betrachtet werden.
  • BUNGEE-JUMPING: Da ja einige der Geplanten Häuser im Zentrum recht hoch würden, da man ja Bodenversiegelung verhindern möchte, würden sich die Dachflächen doch wunderbar für diese Beschäftigung eignen.
  • GEMEINSAME$ ERDBEERPFLÜCKEN: Nachdem ja das geliebte ursprüngliche Erdbeerfeld plattgemacht wurde, soll ja, wie versprochen, ein neues entsstehen, gleich neben dem Interkulturellen Garten. Dieses soll, laut Buschhüter, sogar voll BIO sein! Man stelle sich mal diese herrlichen familienfreundlichen Pflügaktionen vor! Schweim von den GRÜNEN vorneweg!
  • APFELERNTE im HERBST: Laut Akupunkturliste, soll es ja im Bereich der Großen Heide auch neu angelegte Apfelwiesen geben. Also, liebe Anwohner: Ran an die Bäume!
  • GRASHALMSUCHEN für PONYS: Da wir ja rund um die Parks viele Reiterhöfe haben, sollten die dort lebenden Pferde auch etwas naturnaher beschäftig werden, als es heute der Fall ist. In den AUFGEWERTETEN Bereichen dürfen nun Pony und ReiterInnen nach den letzten Grashalmen suchen. Man stelle sich mal das Erfolgserlebnis vor, wenn Beide fündig werden!?

Nun ja, es würden einem sicherlich noch ein paar mehr neue Sportarten und Beschäftigungsmöglichen einfallen, die uns Anwohnern ein völlig neues Naturerlebnis und Freizeitgestaltungen ermöglichen würden.

nazisport

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Ein Gedanke zu “Werden wir alle VERICED ?

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